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DG-Regierung erhöht den Förderschlüssel für betreutes Wohnen


10. Dezember 2020

60% Zuschuss für betreutes Wohnen

PRESSEMITTEILUNG: DG-Regierung erhöht den Förderschlüssel für betreutes Wohnen

Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) möchte die Wahlfreiheit für das Wohnen im Alter stärken. Senioren sollen neben dem Einzug in ein Wohn- und Pflegezentrum zwischen mehreren Wohnalternativen wählen können. Deshalb wird die Regierung die Förderung von Infrastrukturbauten erhöhen.

Schätzungen zufolge sollen bis 2028 etwa 82 % der Senioren in den Wohn- und Pflegezentren einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen. „Umso wichtiger ist es also für die Senioren mit einem geringeren Unterstützungsbedarf, Wohnformen zu schaffen, die es ihnen erlauben, im Alter noch lange selbstbestimmt leben zu können.“, so der Gesundheitsminister in einer Pressemitteilung. „Das Konzept des betreuten Wohnens sowie weitere alternative Wohnformen sollen deswegen in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.“

Konkrete Ansätze gibt es bereits im Masterplan Eifel und auch in Kelmis wird dieses Thema bereits auf Gemeindeebene besprochen. Trotzdem darf es nach Auffassung der Regierung nicht nur bei diesen Projekten bleiben.

Ambulant statt Stationär. Die neue Infrastrukturform soll den Senioren eine Form von „Zuhause“ bieten, die alle gängigen Merkmale aufweist und zusätzlich die direkte Nähe der stationären Hilfe bietet.

Bisher sah der entsprechende Erlass für das betreute Wohnen einen Pauschalbetrag pro Wohneinheit vor. „Wenn man die Zahl der betreuten Wohnungen in Ostbelgien erhöhen möchte, dann muss die Förderung attraktiver gestaltet werden“, ist sich Antoniadis sicher.

„Aus diesem Grund soll der Pauschalbetrag durch eine 60-prozentige Förderung ersetzt werden. Der entsprechende Erlass ist in Vorbereitung und wird ab 2021 greifen. Die Regierung wird auch künftig die nötigen Mittel zur Verfügung stellen. Allerdings muss es Träger für solche Wohnformen geben. Die DG muss und sollte nicht alles selbst machen. Kommunale Verbände und die Zivilgesellschaft sind eingeladen, kreative Projekte auf die Beine zu stellen.“

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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