Tag mit: "Krankenhäuser"

Entscheidung des Direktors und Zukunft der Krankenhäuser nicht vermischen

Entscheidung des Direktors und Zukunft der Krankenhäuser nicht vermischen

Ich habe die Kündigung des Direktors des Eupener Krankenhauses zur Kenntnis genommen. Der Verwaltungsrat muss nun zeitnah dessen Nachfolge klären. Gleichzeitig warne ich davor, die persönliche Entscheidung des Direktors mit der Struktur-Debatte um die Zukunft der Krankenhäuser zu vermischen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat eine klare Vision für die beiden Krankenhäuser. Die beiden Standorte sollen gemeinsame Dienste aufbauen und in einem Netzwerk mit einem Partner außerhalb Ostbelgiens arbeiten.

Zukunft der Krankenhäuser in Eupen und St. Vith

Zukunft der Krankenhäuser in Eupen und St. Vith

Die Reform von De Block liegt nur in Puzzlestücken vor. Die Informationen werden nach und nach gegeben, wodurch für die Teilstaaten noch kein vollständiges Bild entstehen konnte. Klar ist, dass es künftig belgienweit 25 Netzwerke von Krankenhäusern geben soll, die enger zusammenarbeiten. Die Krankenhäuser sollen nicht gleichzeitig alle Leistungen anbieten. Es wird also zwangsläufig zur Schließung von Diensten kommen und je nach Dienst kann es auch um die Frage gehen, ob ein Krankenhaus ein Krankenhaus ist oder eine Poliklinik.

Interpellation: Auswirkungen der Sparmaßnahmen der Föderalregierung auf die Krankenhäuser in der DG

Interpellation: Auswirkungen der Sparmaßnahmen der Föderalregierung auf die Krankenhäuser in der DG

Immer wieder höre ich von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, auch aus dem Krankenhausbereich, dass sie sich kaum vorstellen können, dass Dienste oder sogar Krankenhäuser in der DG geschlossen werden könnten. Es ist allein der Existenz der Deutschsprachigen Gemeinschaft im föderalen Belgien zu verdanken, dass wir überhaupt immer noch zwei Krankenhausstandorte aufweisen.
Verschiedene Maßnahmen sind notwendig, damit das auch in Zukunft so bleibt.

.

Sparmaßnahmen Föderalregierung: Auswirkungen DG- Krankenhäuser

Einsparungen im Gesundheitswesen in dieser Größenordnung – immerhin reden wir von 902 Millionen Euro – werden nicht unbemerkt bleiben. Diese werden die Bevölkerung direkt spüren, da Rückerstattungen für Medikamente z.B. gestrichen oder gesenkt werden. Auf das Krankenhauswesen kommen 2017 Einsparungen in Höhe von 92 Millionen Euro zu. Laut Schätzungen der Krankenkasse Solidaris wird sich das Einsparungsvolumen 2018 sogar auf 126 Millionen Euro erhöhen.

„Pflegende Angehörige sind der größte ‚Betreuungsdienst‘ der DG“

„Pflegende Angehörige sind der größte ‚Betreuungsdienst‘ der DG“

Am vergangenen Samstag fand im St. Vither Triangel das Forum für pflegende Angehörige der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt. Rund 30 interessierte Bürger nahmen an der Diskussion und dem Austausch in den angebotenen Workshops teil. Neben dem Ausbau des Unterstützungsangebots war vor allem der Wunsch nach einem festen Ansprechpartner für die Angehörigen Thema der Gespräche.

Neues Konzept der Prävention und Gesundheitsförderung

Neues Konzept der Prävention und Gesundheitsförderung

Der medizinische Fortschritt hat dazu geführt, dass einige früher unheilbare Krankheiten nun wirksam bekämpft werden können. Durch Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung haben immer mehr Menschen ein Gesundheitsbewusstsein entwickelt. Sie achten auf […]

Modell der Notaufnahmen in der DG vor einer Veränderung?

Modell der Notaufnahmen in der DG vor einer Veränderung?

Belgien verfügt über eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Angeboten der medizinischen Notfallversorgung. Pro 100.000 Einwohner gibt es 1,24 Notaufnahmen. Das ist deutlich mehr als bei vielen unserer europäischen Nachbarn. Die […]

Forum für pflegende Angehörige

Ein jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens durch Krankheit oder Alter in die Situation geraten, auf Begleitung und Unterstützung angewiesen zu sein. Um den Betroffenen ein möglichst langes Leben […]

DG-Regierung verabschiedet Erlass zur Anerkennung von Gesundheits- und Pflegeberufen

DG-Regierung verabschiedet Erlass zur Anerkennung von Gesundheits- und Pflegeberufen

Im Zuge der 6. Staatsreform wurde die Anerkennung der Gesundheits- und Pflegeberufe am 1. Juli 2014 an die Gemeinschaften übertragen. Bis zum 31. Dezember 2015 hat der Föderalstaat diese Aufgabe weiterhin ausgeführt. Seit dem Jahreswechsel ist die DG alleine zuständig. Vor wenigen Wochen war die Unterbesetzung des Eupener Notarztdienstes vermehrt in den Medien thematisiert worden.

About a culture - Kaszëbsczé nótë

DG: Vorbild für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Auf Einladung von DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis war der Landeshauptmann-Stellvertreter aus Niederösterreich, Wolfgang Sobotka, in Eupen zu Gast. Neben einem intensiven Austausch zur Gesundheitsversorgung und der Krankenhauspolitik stand auch ein gemeinsamer Besuch beim Gouverneur der Provinz Niederländisch-Limburg auf dem Programm.

Schrift vergrößernSchrift verkleinernStandard