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Gesundheitsminister läutet WHO Workshop im Kloster Heidberg ein


Premiere in der Euregio-Maas-Rhein

Gesundheitsminister läutet WHO Workshop im Kloster Heidberg ein

20140912-WHO-Regions For Health Network Erstmals In Der DG (189.8 KiB)

12. 09. 2014

Am 9. September fand im frisch eröffneten Kloster Heidberg ein Workshop des Netzwerks „Regionen für Gesundheit“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) statt. Die Übertragbarkeit vereinzelter lokaler und regionaler Gesundheitsprojekte auf andere Gebiete oder Regionen stand dabei im  Vordergrund.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat seit März 2013 den Vorsitz in der Euregio-Maas-Rhein (EMR) inne. Als zuständiger Minister und Mitglied des EMR-Vorstandes begrüßte Minister Antoniadis die rund 20 aus ganz Europa angereisten Gesundheitsexperten. Antoniadis wies auf zwei Besonderheiten hin. Zunächst einmal sei die Euregio-Maas-Rhein die „erste und bisher einzige im Netzwerk „Regionen für Gesundheit“ (RHN) vertretene Euregio“. Außerdem finde zum „ersten Mal überhaupt eine Veranstaltung der WHO auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt.“

Auf Grundlage der WHO 2020 Strategie hat sich das Netzwerk „Regionen für Gesundheit“ 10 Zukunftsprioritäten gesetzt. Die Euregio-Maas-Rhein hat sich bereit erklärt, die Führung bei der Priorität der grenzüberschreitenden Übertragbarkeit von Gesundheitsprojekten zu übernehmen. Aus gutem Grund. Schließlich könne die Euregio auf eine langjährige Erfahrung und eine Vielzahl erfolgreicher Projekte zurückblicken. Man sei davon überzeugt, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, zeigte sich Brigitte van der Zanden vom Netzwerk eu-Prevent hoffnungsfroh.

Die Tagung war in zwei Teile gegliedert. Im Vormittag fanden Impulsreferate zu den zukünftigen Aufgaben des RHN und den Folgen der Übertragung von Projekten statt. Dass sich lokale Projekte nicht unbedingt 1:1 auf eine andere Region Europas übertragen lassen, liegt auf der Hand. Im praktischen Teil des Workshops ermittelten die Teilnehmer deshalb in kleinen Gruppen Faktoren, die eine Umsetzung dieser Projekte erschweren oder aber erleichtern.

Das Netzwerk erarbeitete eine Art Leitfaden, der sowohl praktische Handlungsempfehlungen als auch gute und schlechte Beispiele der Projektübertragung beinhaltet. Für das kommende Jahr plant das RHN außerdem eine Veröffentlichung. Die Ergebnisse dieses und eines im Oktober in Florenz erneut unter Leitung der EMR stattfindenden Workshops werden darin einfließen. Abgerundet wird das Werk dann durch konkrete Fallbeispiele und eine Checkliste.

Hintergrund – Regions for Health Network

Im Jahr 1992 wurde das WHO Netzwerk „Regionen für Gesundheit“ (Regions for Health Network – RHN) aus der Taufe gehoben, um Partnerschaften zwischen europäischen Regionen zu schließen und Entwicklungen im Gesundheitsbereich in diesen Regionen zunehmend in den Vordergrund zu rücken. Das RHN dient als Forum, in dem Erfahrungen und bewährte Verfahren diskutiert und ausgetauscht werden können. Die Mitglieder können in bedeutsamen Gesundheitsangelegenheiten auf regionaler Ebene zusammenarbeiten.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

Geschlossen.

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