Tag mit: "Gesundheitsversorgung"

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Integrierten Gesundheitsversorgung

Wir haben unterschiedliche Maßnahmen ergriffen, um eine integrierte Gesundheitsversorgung in Ostbelgien zu ermöglichen. Ich denke da an das Projekt das Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben mit mehreren Kooperationspartnern aus der DG ausgearbeitet hatte, das aber letztlich vom Föderalstaat nicht genehmigt wurde. Des Weiteren erinnere ich an die Gesundheitsplanung, die von Antares im Auftrag der Regierung erstellt wurde. Darin wurden die verschiedenen Bereiche identifiziert, die in Ostbelgien noch ausgebaut werden können. Für einige dieser Bereiche ist die Deutschsprachige Gemeinschaft direkt zuständig. Für andere – wie zum Beispiel die Einrichtung einer Geriatrie in St. Vith – ist der Föderalstaat zuständig. Dort, wo wir nicht zuständig sind, versuchen wir, Alternativen aufzubauen…

Gesundheitsversorgung in Ostbelgien

Gesundheitsversorgung in Ostbelgien

Als Regierung arbeiten wir an einem Pflegenetz aus vor- und nachgeschalteten Maßnahmen. Das kann man schaffen, indem Lücken im Angebot geschlossen werden und die Netzwerkarbeit gefördert wird. Es ist ganz klar festzuhalten, dass eine bestmögliche und gut zugängliche Gesundheitsversorgung nur durch gute Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren gewährleistet werden kann. Es gilt sich stets vor Augen zu halten, dass das Thema der Gesundheit uns alle betrifft und dass die einzelnen Zahnräder gut ineinander greifen müssen, um in eine gesunde Zukunft zu steuern.

Ostbelgien-Regelung  auf einen Blick

Ostbelgien-Regelung auf einen Blick

Trotz des Protests der Krankenkassen und der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft wurde das IZOM-Abkommen Ende des Jahres 2016 für beendet erklärt. Dank der Verhandlungen zwischen dem Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV) und den Krankenkassen und unter aktiver Beteiligung der Regierung Ostbelgiens konnte zunächst eine einmalige Verlängerung dieses Abkommens bis zum 30. Juni 2017 erreicht und eine Nachfolgeregelung für die Zeit ab dem 1. Juli 2017 gefunden werden.

„Deutschsprachige Belgier dürfen keine Patienten zweiter Klasse sein.“

„Deutschsprachige Belgier dürfen keine Patienten zweiter Klasse sein.“

Neben dem vereinfachten Zugang zu ambulanten und stationären Leistungen in Deutschland haben wir uns dafür eingesetzt, dass nicht nur das Gebiet deutscher Sprache, sondern auch die frankophonen Randgemeinden ebenfalls von der Nachfolgeregelung profitieren sollten. Denn auch dort leben deutschsprachige Belgier, die auf die deutschen Angebote angewiesen sind. Dank des Engagements der regionalen Krankenkassenverantwortlichen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird nicht erst seit dieser Resolution an einer Nachfolgeregelung gearbeitet.

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