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Rede anlässlich der Nikolausfeier des Blindenhilfswerks Eupen und Umgebung


Rede von Antonios Antoniadis Minister für Familie, Gesundheit und Soziales anlässlich der Nikolausfeier des Blindenhilfswerks Eupen und Umgebung

Eupen, den 29.11.2014

2014-11-29 Nikolausfeier Blindenhilfswerk (60.8 KiB)


Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich möchte mich recht herzlich für die freundliche Einladung zur traditionellen Nikolausfeier des Blindenhilfswerks Eupen und Umgebung bedanken.

Das Blindenhilfswerk steht den blinden und sehbehinderten Menschen in deren Lebensalltag unterstützend zur Seite. Ob bei Kaffeekränzchen, in gemeinsamen Bastelateliers oder bei einfachen Hausbesuchen: Sehende und Blinde unternehmen gemeinsame Aktivitäten. Diesen Gedanken bezeichnet man heute als Inklusion. Die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist nicht nur in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert. Sie ist auch ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Daher misst die Regierung diesem Thema im 2. Umsetzungsprogramm des Regionalen Entwicklungskonzeptes eine besondere Bedeutung bei. Die Inklusion betrifft uns alle. Deshalb hat die Regierung beschlossen, die Inklusion auch im Unterrichtswesen, beim Sport und der Kultur voranzutreiben.

Vor diesem Hintergrund sind Feste wie das heutige auch so wichtig. Sie bringen Menschen zusammen. Und dabei wird keine Unterscheidung gemacht. Der deutsche Bundespräsident hat es in einer Rede zum 100-jährigen Bestehen des deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes perfekt gesagt: „Die Inklusion erfordert ein wir“.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung, der Nächstenliebe und der Solidarität. Eine Zeit des Gebens und des Schenkens. Deshalb möchte ich die Gelegenheit beim Schopfe packen und ein tief empfundenes Dankeschön schenken!

An die Ehrenamtlichen des Blindenhilfswerks Eupen und Umgebung! Für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Hilfe.

An die verschiedenen Einrichtungen, die durch ihre Spendengelder den blinden und sehbehinderten Personen viele Möglichkeiten eröffnen.

An alle Bürgerinnen und Bürger, die durch ihre Spenden ein Zeichen der Solidarität und der Nächstenliebe setzen!

So und nun möchte ich den musikalischen Ausführungen und dem anschließenden Essen nicht weiter im Weg stehen. Wenn ich richtig informiert wurde, wird die Veranstaltung im Laufe des Nachmittags ihrem Namen gerecht und hoher Besuch wird erwartet. In diesem Sinne  wünsche ich Ihnen allen noch eine tolle und vor allen Dingen ergiebige Nikolausfeier. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

 

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