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Antoniadis weist Kritik der Schöffin zurück – DG unterstützt seit Jahren Deutschkursanbieter


Antoniadis weist Kritik der Schöffin zurück
DG unterstützt seit Jahren Deutschkursanbieter

Eupen, 05.01.2015

20150105 Reaktion Antoniadis Betreffend Integration Von Menschen Mit Migrationshintergrund (66.0 KiB)

In einer Mitteilung zeigte sich Minister Antoniadis über die Aussagen der Eupener Sozialschöffin Claudia Niessen betreffend die Schaffung von verpflichtenden Deutschkursen für Menschen mit Migrationshintergrund  überrascht. „Diese Idee ist nicht neu. In Flandern sind diese Kurse seit Jahren verpflichtend. Die Wallonie zieht in ihrer Regierungserklärung nach und auch in der DG ziehen wir die Einrichtung eines Integrationsparcours in Betracht.“

Impulse hierfür glaubt der Minister im vom Rat für Entwicklungszusammenarbeit, Solidarität und Integration ausgearbeiteten Integrationskonzept zu finden. Dass ausgerechnet die Ecolo-Schöffin diesen Vorstoß kritisiert, verwundert Antoniadis: „Im PDG hat Ecolo die Umsetzung des RESI-Vorschlags ebenso wie die Mehrheit der Fraktionen von Anfang an gefordert. Im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes werden wir nun prüfen, welche Voraussetzungen für die Einrichtung des Integrationsparcours notwendig sind. Dass ausreichend Sprachkurse vorhanden sein müssen, habe ich gegenüber der Presse bereits betont. Allerdings investiert die DG schon seit Jahren in verschiedene Anbieter. Wir müssen uns deshalb auch mit der Organisation und Zusammenarbeit der Anbieter beschäftigen, bevor wir neue Kurse schaffen.

Neben dem Angebot bezeichnete der Sozialminister auch die Mobilität im ländlichen Raum als eine weitere Herausforderung, der man sich stellen muss.

Die Vorwürfe der Sozialschöffin, die DG habe den Erhalt des Erstempfangs nicht unterstützt, weist der Minister indes vehement zurück: „Es ist nicht die Aufgabe der DG sämtliche Projekte nach Ablauf der EU-Förderperiode zu sichern. Die Stadt Eupen war darüber informiert, dass die Laufzeit begrenzt sei. Das galt für alle Projektträger. Die Schöffin hatte seit 2012 Zeit, eine Lösung für den Erstempfang zu finden. Jetzt die Schuld bei der DG für die eigenen Aufgaben zu suchen, ist mehr als fragwürdig. Außerdem ist der Erstempfang von neuen Anwohnern unabhängig von der Herkunft eine urkommunale Aufgabe.“

Für das Projekt „Info-Asyl“, das ebenfalls von der EU kofinanziert wurde, hat die DG selbst eine Lösung gefunden: „Für die Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund gibt es eine Lösung. In der letzten Regierungssitzung des Jahres, am internationalen Tag der Migranten, hat die Regierung der DG den Vertrag mit der neuen Anlaufstelle „Info-Integration“ verabschiedet. Dort können Zugezogene sich über Sprachkurse in ihrer Nähe und über das Leben und Arbeiten in Ostbelgien informieren.“

Für weitere Informationen


Pressereferent
Frederik Thelen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: frederik.thelen@dgov.be

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