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Die Aufnahmekapazität in den Krankenhäusern der DG


Es gilt das gesprochene Wort!

7.09.2022

1085 Frage und Antwort zur Aufnahmekapazität in den Krankenhäusern der DG

Im Eupener Krankenhaus gibt es laut eigener Aussage keine Schwierigkeiten bei den Aufnahmekapazitäten.

Fortschritte gibt es übrigens auch was die Suche nach neuen Gynäkologen für die Entbindungsstation angeht. Hierzu wird das Krankenhaus in nächster Zeit selbst kommunizieren.

Die Klinik St. Josef bestätigt hingegen die Situation, die bereits im Sommer bekannt war.

Beide Krankenhäuser suchen aktiv nach Fachkräften, sowohl im In- als auch im Ausland – leider genauso wie andere Einrichtungen im In- und Ausland.

Zudem finden regelmäßige Begleitausschüsse mit den Krankenhäusern statt, auf denen bei jeder Sitzung der Stand der Dinge der Aufnahmekapazität besprochen wird.

In der Tat bin ich für die Krankenhäuser nicht zuständig. Das macht es uns deshalb schwer, Reformen vorzunehmen.

Das betrifft sowohl die Anhebung der Gehälter als auch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Unsere Möglichkeiten sind leider stark begrenzt.

Bezüglich des Pflegekräftemangels laufen strategische Überlegungen in verschiedenen Interkabinettsgruppen zwischen dem Föderalstaat und den Teilstaaten.

So wurde im Rahmen der föderalen IKW-Gesundheitsberufe entschieden, eine weitere Pflegeprofession zu schaffen, die des sogenannten Pflegeassistenten, der den Krankenpfleger künftig stark entlasten soll.

Die Schaffung dieses neuen Berufsprofils wurde von uns gefordert.

Der Pflegeassistent gibt Hoffnung in Bezug auf die Bekämpfung des Fachkräftemangels und die Unterstützung des Personals in den Krankenhäusern, aber auch in den WPZS.

Dies ist eine gute Aussicht für die Einrichtungen im Bereich Gesundheit und Senioren.

Die Pflegeassistenten müssen eine dreijährige Ausbildung absolvieren und können in Zukunft Aufgaben der Krankenpfleger übernehmen.

Die Möglichkeit einen leichteren Zugang zur Krankenpflege durch Pflegeassistenten zu schaffen, ermöglicht neuen Personengruppen den Beruf zu ergreifen.

Die Ausbildung des Pflegehelfers wird von dieser angestrebten Reform nicht tangiert.

Was die Wohn- und Pflegezentren angeht, so kann ich mitteilen, dass in allen ostbelgischen WPZS eine Einzugsmöglichkeit besteht.

 Mehrmals sprechen wir heute zudem von den Alltagshelfern. Diese werden in den WPZS die Fachkräfte verstärken, dazu aber gleich in einer anderen Frage mehr.

Zur zusätzlichen Unterstützung arbeiten wir aktuell in Zusammenarbeit mit den Diensten an der Abänderung des Erlasses über die Personalnormen in den WPZS.

Zudem möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass 2023 die Gehälter in den WPZS für die Gesundheitsberufe mit Brevet oder Bachelor-Abschluss angehoben werden.

Werte Frau Stiel, Sie stellen mir Fragen zur Reform in der Ausbildung.

Meine Kollegin Lydia Klinkenberg arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Reform der Ausbildung der pflegerischen und medizinischen Berufe.

Ich schlage vor, dass Sie sich im Ausschuss III ein Bild davon machen.

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