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Weibliche Genitalverstümmelung


Es gilt das gesprochene Wort!

7.09.2022

1089 Frage und Antwort zur weiblichen Genitalverstümmelung

Die Begründungen für Genitalverstümmelung, vor allem in Afrika, sind vielschichtig und komplex.

Praktizierende Gemeinschaften berufen sich auf soziale Normen und Traditionen sowie ästhetische Vorstellungen von Schönheit und/oder Reinheit.

Der gesellschaftliche Druck spielt dabei auch eine wichtige Rolle.

Oft werden zudem religiöse Argumente für diese schreckliche Verfahren genutzt.

Aufgrund von Migration ist Genitalverstümmlung auch in der EU und sicher auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft präsent.

Aufgrund unserer Kleinheit gibt es in der DG keine spezialisierte Anlaufstelle für Genitalverstümmelung.

Betroffene Mädchen und Frauen können sich an Prisma wenden.

Prisma arbeitet wiederum mit spezialisierten Diensten zusammen, die multidisziplinär aufgestellt sind.

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplan zur Geschlechtsspezifischen Gewalt hat sich die Deutschsprachige Gemeinschaft dazu verpflichtet, verstärkt über diese Thematik zu informieren.

Auf dem Plan steht die Umsetzung einer Informationskampagne in Form von Flyern, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Gleichstellung von Frauen und Männer, mit der belgischen Vereinigung zur Bekämpfung von Genitalverstümmelung GAMS und Traduko.

Auch werden wir uns in diesem Rahmen dafür einsetzen, dass die Informationen des Instituts für die Gleichstellung von Männern und Frauen über Hilfeangebote, Anlaufstellen im Rahmen dieser Thematik in Deutsch abrufbar sein werden.

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