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Häusliche Gewalt – Gewalt in Partnerschaft und Familie


Es gilt das gesprochene Wort!

06.04.2022

990 Frage und Antwort zu häuslicher Gewalt – Gewalt in Partnerschaft und Familie

Wie bereits in der schriftlichen Frage Nummer 89 vom 23.09.2020 geschildert, wurden während der Corona-Krise keine besonderen Auffälligkeiten hinsichtlich der häuslichen Gewalt in der Deutschsprachigen Gemeinschaft festgestellt.

Prisma kann anhand ihrer Fallzahlen nicht beurteilen, ob es tatsächlich mehr häusliche Gewalt gegeben hat bzw. gibt.

Genauere Zahlen befinden sich in den Tätigkeitsberichten[1].

Es ist aber natürlich nicht auszuschließen, dass es zu häuslicher Gewalt kam, die selbst der Polizei nicht gemeldet wurde.

Prisma hat auch während der Corona-Krise immer ein Zimmer für Notfälle im Frauenfluchthaus der DG freigehalten.

Alle Beratungsangebote standen durchgehend zur Verfügung und wurden auch genutzt.

Im Rahmen der Maßnahmen des Nationalen Aktionsplanes zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt 2020-2024 möchte die Regierung die Präventionsarbeit in diesem Kontext nicht nur weiter ausbauen, sondern ebenfalls als eine Priorität des Jahres 2022 ansetzen.

Unter anderem wird die Präventionsarbeit bei Jugendlichen verstärkt.

Dies nach dem Beispiel der Kampagne www.arrete.be der Fédération Wallonie-Bruxelles.

[1] https://prisma-zentrum.be/broschueren/

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