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Antoniadis: „Zusätzliche Impfung für Johnson&Johnson-Geimpfte“


16. Februar 2022

Dritte Dosis verfügbar

PRESSEMITTEILUNG: Zusätzliche Impfung für Johnson&Johnson-Geimpfte

Wer in Belgien eine zweite Dosis nach der Johnson & Johnson-Impfung bekommt, gilt als geboostert. In einigen europäischen Ländern, darunter Deutschland, ist allerdings eine dritte Dosis notwendig. Aus diesem Grund entschieden nun die Gesundheitsminister des Landes, dass eine dritte Dosis für Betroffene möglich ist. Dies teilt Antonios Antoniadis (SP) am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

In Belgien wird eine Erstimpfung mit Johnson & Johnson gefolgt von einer zusätzlichen Dosis als vollständige Impfung betrachtet und erfüllt somit die Anforderungen des COVID Safe Ticket und des europäischen digitalen Zertifikates (EU-DCC). Letzteres ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder gegen COVID-19 geimpft, negativ getestet wurde oder genesen ist.

Um insbesondere den Bedürfnissen der belgischen Bürger gerecht zu werden, die in europäische Länder reisen, die nun ein Impfschema mit drei Injektionen verlangen, selbst bei einer Erstimpfung mit dem Janssen-Impfstoff, wurde seitens der politischen Verantwortlichen, dabei ohne Wallonische Region, entschieden, denjenigen ein alternatives Impfschema anzubieten, die es auf freiwilliger Basis erhalten möchten.

„Personen, die sich an dieses Impfschema halten und eine Booster-Impfung ab 3 Monaten nach der 2. Impfung erhalten möchten, können ab sofort einen Termin bei der Corona-Hotline des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft (0800 23 0 32) vereinbaren. Bei dieser Impfung handelt es sich um eine Off-Label Verwendung. Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Elemente, die gegen diese Nachimpfung sprechen. Wie bereits oben angesprochen, verwenden auch andere Länder diese dritte Dosis. Natürlich ist auch diese Impfung kostenlos“, so Antoniadis.

Dieses Angebot gilt nur für Erwachsene. Der Janssen-Impfstoff wurde nicht an Minderjährige verabreicht.

Antoniadis bekräftigte erneut den Bedarf einer europäischen Abstimmung bei der Gestaltung solcher Regeln: „Gerade für Grenzregionen wie Ostbelgien ist es unverständlich, dass in einem vereinten Europa unterschiedliche Regelwerke bestehen. Es ist manchmal mühsam genug, die aktuellen Regeln im eigenen Land zu kennen. Umso schwieriger wird es, wenn eine europäische Linie fehlt. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen eine vereinfachte Handhabung bei ihrem Auslandsaufenthalt, die einem gemeinsam festgelegten wissenschaftlichen Rahmen entspricht.“

Für weitere Informationen


Pressereferent
Mario Vondegracht
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: mario.vondegracht@dgov.be

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