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Krankenhausreform


Es gilt das gesprochene Wort!

09.02.2022

915 Frage und Antwort zur Krankenhausreform

Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat die besagte Note am 28. Januar erhalten.

Zuvor wurde die Deutschsprachige Gemeinschaft weder über den vollständigen Stand der Reform noch über dem Austausch mit dem Sektor informiert, obschon es diesbezüglich gemeinsame Arbeitsgruppen gibt.

Die Vorstellung der Reform an die Teilstaaten steht auf der Tagesordnung der nächsten Interkabinettsarbeitsgruppe, welche diesen Donnerstag stattfindet.

Es handelt sich, nach ersten Einschätzungen, um die Weiterführung der angestoßenen Krankenhausreform durch Maggie de Block (2014-2019).

Angeführte Gründe für die Reform sind vor allem eine komplexe Finanzierung, die nicht transparent ist.

Strategisch gesehen, hat die Deutschsprachige Gemeinschaft die föderalen Tendenzen seit 2013 aufgegriffen und die Krankenhäuser seit 2014 im Rahmen zahlreicher Studien und strategischer Projekte begleitet.

Ziel ist die möglichen Entwicklungen aufzuzeigen und proaktiv die Krankenhauslandschaft zu gestalten.

Die Krankenhäuser stellen sich nun dahingehend strategisch auf.

Neben der Finanzierung der Studien investiert die DG auch in die Infrastruktur und die Digitalisierung der beiden Krankenhäuser.

Was unseren Beitrag beim Föderalstaat angeht, ist selbstverständlich, dass wir uns weiterhin für die Aufrechterhaltung der beiden Krankenhausstandorte einsetzen werden.

Gesundheitsminister Frank Vandebroucke wurde von mir bereits mehrfach für die Besonderheiten in der DG sensibilisiert.

Dennoch dürfen wir uns nicht auf Besonderheiten wie die Sprache oder den ländlichen Charakter unserer Region ausruhen.

Die beiden Krankenhausstandorte müssen weiterhin an einer qualitätsvollen Gesundheitsversorgung arbeiten und die Kostenentwicklung im Blick haben.

Darüber hinaus verfolgen wir sehr aufmerksam die Zusammenarbeit der beiden Krankenhäuser mit dem Netzwerkpartner CHC.

So wurde zum Beispiel die Anerkennung des Krankenhausnetzwerks noch nicht stattgegeben, da uns noch kein Konzept des Netzwerks zur Gewährleistung des Angebots in deutscher Sprache vorliegt.

Erst wenn das gemeinsame medizinische Angebote der beiden Krankenhäuser in Zusammenarbeit mit dem CHC vorgelegt wurde, wird die DG die Anerkennung des Netzwerkes aussprechen.

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