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Konzept zur psychischen Gesundheitsversorgung


Es gilt das gesprochene Wort!

01.12.2021

866 Frage und Antwort zum Konzept zur psychischen Gesundheitsversorgung

Die Schritte des REK III Projektes wurden um ein Jahr aufgrund von Corona und der Auslastung der hiesigen Dienste auf ihrem Wunsch hin verschoben.

Die Schaffung des Arbeitskreises (nach einem Aufruf) ist geschehen. Den Aufruf vom 19. Oktober 2021 können Sie der Anlage zu dieser Antwort entnehmen. Teilnehmer sind sowohl die Einrichtungen des psychiatrischen Versorgungsnetzes als auch andere Akteure der mentalen Gesundheit, wie zum Beispiel die Hausärzte, der Patienten Rat und Treff, sowie die hiesigen Krankenkassen und Krankenhäuser.

Ein erstes Treffen soll noch diesen Monat stattfinden. Ziel ist, dass die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Ende 2022 vorliegen, sodass 2023 an dem Dekret gearbeitet werden kann.

Parallel dazu wird beim Beratungs- und Therapiezentrum (BTZ) ein Audit durchgeführt, welches auch die Frage der Wartelisten erörtert.

Bereits im Vorfeld der Ergebnisse des Audits hat das BTZ seine Kapazitäten mit Unterstützung der DG erweitert.

Ein Ausbau der Kapazitäten des Begleiteten Wohnen Ostbelgiens ist ebenfalls in Planung.

Außerdem finanziert die Regierung die Beschäftigung einer Kinder- und Jugendpsychiaterin.

Was die Wartelisten in der Psychiatrie angeht oder bei den Psychologinnen und Psychologen, so haben wir als Deutschsprachige Gemeinschaft keinen direkten Impakt darauf, da der Föderalstaat zuständig ist.

Aber es ist mein Ziel, ein föderal anerkanntes Netzwerk der mentalen Gesundheit, von Kind bis Senior, zu schaffen. Ziel ist es somit, das bestehende Netzwerk auszubauen und die Aufgabenbereiche zu schärfen bzw. komplementäre Angebote zu schaffen.

Insgesamt soll die Kommunikation gefördert werden und ggf. die Flexibilität zwischen den Diensten im Bereich Kinder, Jugend, Erwachsene und Senioren geschaffen werden, damit die hiesigen Dienste sich untereinander unterstützen können und dürfen.

Durch gute Vernetzung und Koordination der verschiedenen Akteure werden klare Versorgungskreisläufe und Orientierungshilfen für die Bürgerinnern und Bürger sowie Betroffenen schaffen.

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