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Die Tracing Zentrale und die Corona Hotline der DG


Es gilt das gesprochene Wort!

01.12.2021

865 Frage und Antwort zur Tracing Zentrale der DG und der Corona Hotline der DG

Es ist nicht die Hauptaufgabe der Tracing-Zentrale, Anrufe entgegenzunehmen, die Hauptaufgabe liegt darin, Personen mit einem positiven Corona-Test und die Hochrisikokontakte dieser Personen zu kontaktieren. Damit wird ein Beitrag geleistet, um weitere Infektionsketten zu durchbrechen und zu vermeiden.

Da vereinzelt seitens der Bevölkerung Fragen zum Tracing bestehen, wurde die Möglichkeit der sogenannten „Inbound-Anrufe“, der eingehenden Anrufe, als zusätzlicher Service, täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr, geschaffen.

Seit Mai 2020 ist die Tracing-Zentrale von montags bis sonntags und an Feiertagen besetzt. Lediglich am 25.12.2020 und am 01.01.2021 war die Zentrale nicht besetzt.

Der Dienst ist in der Lage trotz eines Inzidenzwertes, der über 600 liegt, zu funktionieren. In Deutschland kann die Kontaktnachverfolgung schon nach der Hälfte dieses Wertes nicht mehr gewährleistet werden.

Die Corona-Hotline hingegen ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

Die Hotline beantwortet allgemeine Fragen aus der Bevölkerung zu den Corona-Maßnahmen und vereinbart telefonisch Impftermine.

Außerdem besteht weiterhin die Möglichkeit, schnell und unkompliziert online einen Impftermin zu vereinbaren.

Zu Beginn ihrer Tätigkeit werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline sowohl technisch als auch inhaltlich eingearbeitet. Dies basiert auf den online zu findenden aktuellen Maßnahmen und Protokolle in Bezug auf die epidemische Lage der Deutschsprachigen Gemeinschaft[1].

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch einen Koordinator „Tracing“ und einen Koordinator „Impfungen/Hotline“ vor Ort täglich unterstützt.

Die Koordination übermittelt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch kurzfristige Änderungen. Sobald die angepassten FAQ, die föderalen oder ministeriellen Erlasse vorliegen, werden diese direkt an das Team weitergeleitet.

Fragen, die nicht beantwortet werden können, werden an die zuständigen Fachbereiche weitergereicht, wie beispielsweise an den Fachbereich Gesundheit, an das Unterrichtswesen, usw.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit dem Ausbruch der Pandemie eine sehr gute Arbeit. Sie können nicht allwissend sein. Sie sind engagiert und trotz steigender Inzidenzen stets motiviert, den Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose Dienstleistung anzubieten.

Was Ihre konkrete Anfrage betrifft, so ist es tatsächlich so, dass ein Antigen-Test aus Deutschland durch die COVID-Scan-App nicht gelesen werden kann. Hierfür ist kein gewöhnlicher, sondern ein internationaler QR-Code notwendig.

Trotzdem scheint der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, mit der Sie gesprochen haben, nicht ganz Unrecht zu haben. Denn unter bestimmten Voraussetzungen kann der Antigen-Testnachweis aus Deutschland doch gelesen werden.

Hierfür müsste man die deutsche Corona-App herunterladen und damit für den deutschen Nachweis einen internationalen QR-Code erstellen, der wiederum nach Rückmeldung einer Mitarbeiterin durchaus durch die COVID-Scan-App akzeptiert werden kann. Ob das immer klappt, ist mir nicht bekannt.

[1] https://ostbelgiencorona.be/desktopdefault.aspx

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