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Antoniadis: „Krankenhäuser brauchen Digitalisierungsoffensive“


2. Dezember 2021

DG investiert 2,8 Millionen Euro in digitale Infrastruktur

PRESSEMITTEILUNG Masterplan ICT Kliniken

Die Krankenhäuser der DG haben zur Umsetzung des gemeinsamen Investitionsplans für EDV-Ausstattung „Masterplan ICT“ einen Zuschuss in Höhe von 2.821.000 Euro gewährt bekommen. Das teilt Vize-Ministerpräsident Antonios Antoniadis (SP) in einer Pressemitteilung mit.

In 2014 hat die Deutschsprachige Gemeinschaft eine Studie zur Errichtung von gemeinsamen Diensten zwischen den beiden Krankenhäusern und zur Suche eines Partnerkrankenhauses, im Hinblick auf die Netzwerkbildung im Krankenhausbereich, in Auftrag gegeben. Seitdem arbeiten die beiden Krankenhäuser der Deutschsprachigen Gemeinschaft enger zusammen, und das CHC Lüttich konnte als Partnerkrankenhaus gewonnen werden.

Der Gesundheitssektor befindet sich seit einiger Zeit in einer Phase der Digitalisierung. So gilt es beispielsweise, den föderalen e-Health-Plan umzusetzen, die elektronische Patientenakte zu implementieren und die Telemedizin zu entwickeln. Die DG möchte die Krankenhäuser bei diesen Herausforderungen unterstützen. „Nicht zuletzt die Coronakrise hat aufgezeigt, wie wichtig der Ausbau der digitalen Infrastruktur in den Krankenhäusern ist. Die DG ist der Meinung, dass die Krankenhäuser eine Digitalisierungsoffensive brauchen, um im Sinne der Patienten die Herausforderungen in der Gesundheit bewältigen zu können.“

In diesem Kontext wurde im November 2019 die Consultingfirma Solstisse damit beauftragt, die Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur der Informations- und Kommunikationstechnologien (kurz ICT) der beiden Krankenhäuser in Eupen und St.Vith zu planen. Unter der ICT-Infrastruktur versteht man die Hardware, Software, Netzwerkressourcen und Dienste, die für die Existenz, den Betrieb und die Verwaltung einer Krankenhaus-ICT-Umgebung erforderlich sind.

Der „Masterplan ICT“ ist ein gemeinsames Projekt der Kliniken in Eupen und St.Vith, der die konkrete Zusammenarbeit zwischen beiden Häusern weiter vorantreibt. Zur Umsetzung beteiligt sich die Deutschsprachige Gemeinschaft mit 60 Prozent an dem Projekt. Vor dem Hintergrund eines Zuschusses von insgesamt drei Millionen Euro können die Krankenhäuser jetzt gemeinsame Investitionen für insgesamt fünf Millionen Euro tätigen.

Für weitere Informationen


Pressereferent
Mario Vondegracht
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: mario.vondegracht@dgov.be

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