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Neues Energieprämiensystem in der DG geht an den Start


28. November 2021

Vereinfachtes System gilt ab dem 1. November

PRESSEMITTEILUNG: Neues Energieprämiensystem in der DG geht an den Start

Seit 2020 ist die DG für Raumordnung, Wohnungswesen und Teile der Energiepolitik zuständig. Der zuständige Minister der DG, Antonios Antoniadis (SP), lud am Donnerstag zur Pressekonferenz, um das neue Energieprämiensystem der DG, welches ab dem 1. November greift, anhand konkreter Beispiele vorzustellen.

„Bei der Übernahme der Zuständigkeiten haben wir versprochen, dass wir einiges vereinfachen werden. Diesem Versprechen kommen wir mit dem neuen Energieprämiensystem nach“, so Antoniadis. Gefördert werden Umbaumaßnahmen, die die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern, also Energie einsparen oder den CO2-Ausstoß verringern. Damit möchte die Deutschsprachige Gemeinschaft dazu beitragen, die europäischen Ziele in Sachen Energiepolitik zu erreichen.

50 Millionen Euro sollen seitens der DG in diese Bereiche investiert werden, unter anderem auch in die Energieprämien.

Energieprämien können für zwei Arten von Renovierungen beantragt werden.

  • Die energetische Verbesserung
  • Die energetische Sanierung

„Wir haben das System stark vereinfacht. Nicht nur die Wege wurden allgemein verkürzt, sondern auch das vorher bekannte Audit, was teilweise zwischen 1.000 bis 1.200 Euro kostet und nur zum Teil rückerstattet wird, ist nun nicht mehr nötig und wurde abgeschafft. Darüber hinaus werden die Prämien nun einkommensunabhängig gewährt“, erklärt der zuständige SP-Politiker.

500.000 Euro jährlich wurden von der Wallonischen Region an die Deutschsprachige Gemeinschaft für die Energieprämien übertragen. Ab dem 1. November wird diese Marge seitens der DG allerdings noch erhöht. Somit stehen für die Haushalte der DG insgesamt 1,5 Millionen Euro als Budget zur Verfügung.

Sie können wie bisher max. 70 Prozent des eingereichten Rechnungsbetrags erhalten. Der Betrag der Prämie kann um 25 Prozent erhöht werden, wenn natürliche Materialien verwendet werden (mind. 70 Prozent natürlichen Ursprungs). Außerdem kann der Betrag der Prämie um 40 Prozent erhöht werden, wenn ein „geringes“ Einkommen (BIM-Bescheinigung der Krankenkasse) nachgewiesen werden kann. In diesem Fall kann die Prämie, und das ist neu, max. 80 Prozent des eingereichten Rechnungsbetrags entsprechen.

„Jede Person, die energieeffizient umbauen, Energie einsparen oder in nachhaltige Materialien investieren möchte, wird dabei unterstützt. Das zeigt sich auch schon durch die Vereinfachung des Antragformulars. Vorher beinhaltete dieses 11 Seiten, jetzt sind es nur noch zwei“, erläutert der zuständige Minister.

Für den Bereich Infrastruktur gilt zum Beispiel, dass alle Sportvereine, alle Kulturträger, alle Dorfgruppen, alle VoG in Zukunft die Möglichkeit haben, für alle Investitionen im energetischen Bereich 80 Prozent Zuschuss in Anspruch zu nehmen können,“ veranschaulicht der zuständige Minister.

Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft wertet die 80-prozentige Unterstützung und das stark vereinfachte Verfahren als großen Erfolg und hofft dabei, dass es als Anreiz für die Bevölkerung genutzt wird, noch mehr energiesparende Maßnahmen in bestehenden Häusern zu ergreifen.

Alle Informationen zum neuen Energieprämiensystem finden Sie unter www.ostbelgienlive.be/energieprämien  oder bei der Energieberatung Ostbelgien, Hostert 31 A, 4700 Eupen, TEL: 087 55 22 44 – energieberatung@dgov.be.

Die Prämien der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind nicht kumulierbar mit denen der Wallonischen Region.

Für weitere Informationen


Pressereferent
Mario Vondegracht
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: mario.vondegracht@dgov.be

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