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Verfügbarkeit von Wohnungen für Opfer der Flutkatastrophe


Es gilt das gesprochene Wort!

06.10.2021

803 Frage und Antwort zur Verfügbarkeit von Wohnungen für Opfer der Flutkatastrophe

Die Kriseninterventionen für Wohnungssuchende wurden im ÖSHZ von Eupen zentralisiert.

Hier hat es einen schnellen Austausch mit den Verantwortlichen der Wohnungsbaugesellschaft (ÖWOB) und TRI LANDUM gegeben, um verfügbaren Wohnraum nutzbar zu machen.

Um die Wohnungsvermittlung zu unterstützen, habe ich der ÖWOB die Möglichkeit gegeben, prioritär die betroffenen Mieter und andere Wohnungslose unterzubringen und sich somit nicht an der bestehenden Warteliste an Mieterkandidaten zu halten. Über das Programmdekret müsste das Parlament diese Maßnahme bestätigen.

Insgesamt 50 Wohnungen der ÖWOB waren vom Hochwasser betroffen. Bei 8 Wohnungen wird man ein halbes Jahr brauchen, um sie wieder bezugsfertig zu renovieren. Bei 6 weiteren ist eine Kernsanierung notwendig.

Neben den Maßnahmen, die Sie in Ihrer Fragestellung erwähnen, möchte ich noch hinzufügen, dass wir einige der Seniorinnen und Senioren in Wohn- und Pflegezentren untergebracht haben. Hierzu habe ich dem Haus Leoni in Kelmis eine Notzulassung erteilt, um weitere 10 Plätze betreiben zu dürfen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Begleiteten Wohnen Ostbelgiens wohnen inzwischen ebenfalls in der Residenz Leoni in Kelmis.

Neben den Prämien werden wir außerdem die Umzugs- und Mietbeihilfen durchlässiger machen. Wir haben das Budget massiv erhöht. Die entsprechende Rechtsgrundlage ist in Bearbeitung.

Eine Rückmeldung, dass alleinerziehende Mütter bewusst Absagen erhalten, habe ich nicht erhalten. Meines Wissens hat es sich um einen Einzelfall gehandelt, der dem ÖSHZ nicht bekannt war, weil die Person zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe verreist war. Inzwischen hat das ÖSHZ eine Lösung gefunden.

Nächste Woche habe ich zu einer Arbeitssitzung mit der Stadt und dem ÖSHZ Eupen, sowie der ÖWOB und TRI LANDUM eingeladen, um die aktuelle Situation zu besprechen.

Dabei wird dann sicherlich auch die Situation von Alleinerziehenden, die Flutopfer geworden sind, zur Sprache kommen, insofern tatsächlich ein Problem bestehen sollte.

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