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Die Umsetzung der Resolution des DG-Parlaments zur kostenlosen Bereitstellung von Menstruationsprodukten


Es gilt das gesprochene Wort!

06.10.2021

790 Frage und Antwort zur Umsetzung der Resolution des DG-Parlaments zur kostenlosen Bereitstellung von Menstruationsprodukten

Das Thema Menstruation ist noch immer mit einem Tabu belegt.

Ein anderer Umgang mit dem Thema bleibt daher wichtig.

Aus diesem Grund haben die wallonische Ministerin Christie Morreale und ich als Vorsitzende der Interministeriellen Konferenz Frauenrechte den Umgang mit diesem Thema auf die Prioritätenliste gesetzt.

Damit es zum Tabubruch kommt, müssen Politik und Gesellschaft einen Beitrag leisten.

Das ist nicht so einfach wie man denkt.

Wenn man zur Bewusstseinsbildung und -veränderung beitragen möchten, dann reicht es nicht, gratis Tampons zu fordern.

Hier bedarf es an Sensibilisierung und Aufklärung.

Diese wird es auf mehrere Ebenen geben.

Bereits in den Beratungen im Ausschuss IV zur Resolution habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass Kaleido eine Wanderausstellung konzipieren wird. Ein Modul betrifft die Damenhygiene.

Leider ist Kaleido aktuell mit der Corona-Pandemie in den Schulen beschäftigt.

Insofern Corona es zulässt, wird man sich mit der Umsetzung dieses Projekts im Laufe des Jahres 2022 befassen.

Was den Bereich der Erwachsenen betrifft, wird Prisma das Thema ab 2022 in Angriff nehmen.

Bereits in diesem Jahr hat es eine punktuelle Sensibilisierung gegeben.

Im nächsten Jahr will die VoG das Thema vertiefen. Mit welchen Partnern Prisma zusammenarbeiten möchte, obliegt der Organisation.

Was die Anschaffung von Damenhygiene-Spendern angeht, so erarbeitet unsere Verwaltung aktuell ein Lastenheft aus.

Ausgestattet werden die Gebäude der Regierung und des Ministeriums.

Darüber hinaus die Primar- und Sekundarschulen des Gemeinschaftsunterrichts, die AHS und das ZAMW.

Die lokalen Behörden wurden seitens der Regierung bereits im Vorfeld der Verabschiedung der Resolution konsultiert.

Die Rückmeldungen waren unterschiedlich.

Es obliegt den Gemeinden, den ÖSHZ und weiteren Institutionen und Vereinigungen zu entscheiden, ob und wie sie mit diesem Thema umgehen möchten.

Natürlich können jederzeit weitere Maßnahmen folgen.

Wichtig ist, dass man mit den geplanten Aktionen einen Stein ins Rollen bringt.

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