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Antoniadis: „Werdende Eltern brauchen eine Versorgungsgarantie“


Zukunft der Entbindungsstation in Eupen eine Priorität

Stellungnahme zur Situation der Eupener Entbindungsstation

Der Gesundheitsminister der DG, Antonios Antoniadis (SP), zeigt sich in einer ersten Stellungnahme besorgt über die Situation der Entbindungsstation im Eupener St.-Nikolaus-Hospital, glaubt aber, dass die Krankenhausverantwortlichen eine Lösung finden werden. Der Minister sichert dem Krankenhaus weiter die volle Unterstützung der Regierung im Rahmen aller Zuständigkeiten zu.

„Die Entbindungsstation im Eupener Krankenhaus ist ein wichtiger Bestandteil der Grundversorgung und eine der wenigen Angebote des Hospitals, mit denen die Bevölkerung positive Gefühle und Erfahrungen verbindet. Dieses Angebot in Eupen aufrechtzuerhalten und zu stärken, sollte daher zu einer absoluten Priorität des Krankenhauses gehören. Ich bin mir sicher, dass die Krankenhausverantwortlichen aus Direktion und Verwaltungsrat alles daransetzen werden, um eine zeitnahe Lösung zu finden.

Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat sich trotz fehlender Zuständigkeit wiederholt für eine Sicherstellung der Entbindungsstation stark gemacht. Erst kürzlich habe ich mit dem zuständigen Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke über die Aufrechterhaltung des Dienstes in Eupen ausgetauscht, da die umliegenden Krankenhäuser im Inland zu weit weg liegen, je nachdem, wo man im Norden der DG wohnt. Zwar kann man für den eigentlichen Akt der Entbindung aufgrund einer europäischen Richtlinie im benachbarten Ausland entbinden. Anders sieht es aber für Vor- und Nachuntersuchungen sowie die Begleitung aus.

Damit die Entbindung in Eupen attraktiver wird, brauchen junge Eltern aber eine Versorgungsgarantie und ein zeitgemäßes Angebot. Hier ist die Regierung, wie schon dem Krankenhaus bekannt, bereit, bei Vorlage eines entsprechenden Konzeptes in die Infrastruktur zu investieren. Erst in der vergangenen Legislaturperiode haben wir ein millionenschweres Projekt im Eupener Spital finanziert.

Ich werde Ende des Monats den neuen Generaldirektor der beiden Krankenhäuser in Eupen und St.Vith treffen. Neben den Themen zur strategischen Ausrichtung der beiden Standorte im Norden und Süden werde ich mich auch über die Maßnahmen zur personellen Verstärkung der Entbindungsstation in Eupen informieren. Nicht zuletzt den gut ausgebildeten Hebammen, die in Eupen einen hervorragenden Job machen, ist man es schuldig, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit sie über einen gesicherten Arbeitsplatz verfügen.“

Für weitere Informationen


Pressereferent
Mario Vondegracht
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: mario.vondegracht@dgov.be

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