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Die VoG Kathleos


Es gilt das gesprochene Wort!

09.06.2021

718 Frage und Antwort zur VoG Kathleos

Die Deutschsprachige Gemeinschaft unterstützt sämtliche Bauvorhaben an den beiden Standorten zu 60 %. Eine Ausnahme gilt für die Residenz Leonie. Dort haben wir die Einrichtung der betreuten Wohnungen finanziert – nicht aber die Heimplätze.

Für die betreuten Wohnungen in Kelmis hat die Regierung einen Maximalbetrag von rund 1,4 Millionen Euro festgelegt. Von dieser Summe hat die VoG bereits 90 % als Vorschuss erhalten.

Im Katharinenstift haben wir sogar ganze 6 Infrastrukturprojekte bewilligt, für die ein Maximalbetrag von rund 6,4 Millionen Euro festgelegt wurde.

4,3 Millionen Euro soll es allein für die Sanierung des alten Flügels geben, wenn das Parlament der ersten Haushaltsanpassung Ende des Monats zustimmt und wenn ein vollständiger Antrag seitens der Einrichtung bei der Verwaltung eingereicht wird.

Mit den übrigen 2,1 Millionen Zuschuss werden 18 Bewohnerzimmer gebaut, eine neue Zentralküche inkl. Ausstattung und ein Waschraum. Die Heizungsanlage, die Beleuchtung und die Belüftung werden erneuert. Außerdem werden die Krankenpflegebüros sowie die Pflegebäder umgebaut.

Darüber hinaus gibt es mit beiden Wohn- und Pflegezentren einen Vertrag zur Finanzierung der Funktionskosten.

Der pauschale Funktionszuschuss für die Residenz Leoni und für das Katharinenstift ist abhängig von der Betriebsgenehmigung der Plätze.

Die Residenz Leoni hat bisher eine Betriebsgenehmigung für 35 eigene Plätze und 30 vorläufige Plätze beantragt, da in der Umbauphase des Katharinenstifts Plätze vorübergehend außer Betrieb sein werden.1

Für die 65 Plätze erhält die VOG Kathleos für den Zeitraum 1. Februar 2021 bis 31. Dezember 2022 einen Zuschuss in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro.

Mittlerweile liegt ein Antrag auf Erweiterung um weitere 10 Plätze für die Residenz Leoni vor. Sobald der Antrag vollständig ist wird er bearbeitet. Bei einer Zusage wird die Finanzierung dementsprechend aufgestockt. Das Katharinenstift erhält aktuell einen Funktionszuschuss in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Daneben finanzieren wir im Katharinenstift auch das Pilotprojekt „Tubbe“, für das es einen Zuschuss in Höhe von 52.000 Euro gibt.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass dank der Krisendekrete weitere Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie für alle Wohn- und Pflegezentren vorgesehen wurden und werden, wie beispielsweise eine Zuschussgarantie für die Jahre 2020 und 2021.

Neben der Zuschussgarantie gab es einen außergewöhnlichen Corona-Sonderzuschuss für jedes in Betrieb befindliche Wohn- und Pflegezentrum in Ostbelgien. Für das Katharinenstift war das ein Zuschuss von immerhin 166.000 Euro.

Man darf nicht vergessen, dass während der Pandemie die Kosten für Schutz- und Hygienematerial von der Deutschsprachigen Gemeinschaft übernommen werden.

1Vertraglich wurde eine progressive Öffnung der Plätze vereinbart: Am 1. Februar 2021 standen 30 Plätze der Residenz Leoni zur Verfügung. Am 1. März 2021 wurde die Kapazität um 20 Plätze des Katharinenstifts erweitert. Am 1. April wurden die Plätze der Residenz Leoni um 5 Plätze und um 10 Plätze des Katharinenstifts erweitert. Dies macht also eine Gesamtkapazität von 35 Plätzen.

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