Parlament / Reden & Parlament

Finanzielle Unterstützung der Krankenhäuser


Es gilt das gesprochene Wort!

12.05.2021

695 Frage und Antwort zur finanziellen Unterstützung der Krankenhäuser

Die von Ihnen angesprochene Haushaltsanpassung in Höhe von 2,5 Millionen betrifft den Masterplan ICT, das gemeinsame Informatikprojekt der hiesigen Krankenhäuser.

Diese steht demnach nicht direkt in Verbindung mit der Corona-Krise, aber die Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, eine moderne und integrierte IT-Infrastruktur zu haben.

Im Bereich Krankenhäuser ist der Föderalstaat für die Funktionszuschüsse (u.a. abhängig von den Belegungen) und die Gemeinschaft für die Finanzierung der Infrastruktur zuständig.

Für die Corona-Krise gilt die Regelung, dass infrastrukturelle Anpassungen, die unter 1.250 EUR gekostet haben oder nur kurzfristig (unter 1 Jahr) genutzt wurden, vom Föderalstaat als Funktionskosten bezuschusst werden sollten. Kosten über 1.250 EUR und langfristiger Nutzung (über einem Jahr) werden von den Teilstaaten übernommen.

Die Krankenhäuser hatten demnach letztes Jahr die Möglichkeit, Mehrkosten aufgrund infrastruktureller Anpassungen im Rahmen von COVID-19 einzureichen. Daraufhin sind für die beiden Krankenhäuser Zuschüsse in Höhe von über 30.000 Euro ausgezahlt worden.

Darüber hinaus hat die DG in der Corona-Zeit auch administratives Personal finanziert, um die Testzentren der beiden Krankenhäuser unterstützen zu können.

Hinzu kommt Ausrüstung und Schutzmaterial für beide Krankenhäuser.

Für all diese Maßnahmen hat die DG keine Zuständigkeit, aber wir waren trotzdem der Meinung, dass eine Unterstützung erfolgen sollte.

Auch bei den Kosten der HUB-Krankenhäuser haben wir die Anschaffungen im Rahmen der Impfkampagne getragen.

Dank unseres Einsatzes wurden die Finanzen der Krankenhäuser auch hinsichtlich der Bettenbelegung unterstützt. So wurden Auslandsverlegungen organisiert, die vom LIKIV finanziert wurden. Zudem hatten wir ein Abkommen mit der Wallonischen Region und der Zwischenstruktur in Nivezé abgeschlossen, um COVID-Patienten früher aus dem Krankenhaus entlassen zu können, sie aber trotzdem während ihrer Reha in einem Zentrum zu begleiten.

Was die Investitionen während der Corona-Pandemie angeht, so wird unser Finanzdienst eine Gesamtübersicht der zur Verfügung gestellten Finanzmittel durch die Deutschsprachige Gemeinschaft erstellen. Diese werden aber nicht nur das Gesundheitswesen umfassen. Es ist ohnehin schwierig, eine Unterscheidung zu machen. Wir befinden uns in einer sanitären Krise. Fast jede Investition, die getätigt wird, wird für das Gesundheitswesen getätigt.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Schrift vergrößernSchrift verkleinernStandard