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Medizinische Versorgung von Personen ohne legale Aufenthaltserlaubnis


Es gilt das gesprochene Wort!

21.04.2021

634 Frage und Antwort zur medizinischen Versorgung von Personen ohne legale Aufenthaltserlaubnis

Kein Mensch ist illegal, Frau Kollegin.

Ich weiß, dass Sie die Wortwahl aus dem öffentlichen Diskurs übernehmen und diese Meinung wahrscheinlich nicht vertreten.

Wenn Sie mich nach der Zahl der papierlosen Menschen in Ostbelgien fragen, dann muss ich antworten, dass eine Einschätzung schwierig ist.

Da sie ohne Aufenthaltstitel in Belgien leben, gibt es keine Möglichkeit sie zu ermitteln.

Ich verweise auf die Antwort auf die schriftliche Frage Nr. 50 vom Mai 2020.

Darin spreche ich von 88 Personen, die im Rahmen der dringenden medizinischen Hilfe begleitet wurden.

Die Zahl wird weitaus höher sein, da nicht jeder auf die Hilfen des ÖSHZ zurückgreift.

Außerdem hatten wir keine Angaben aus den Gemeinden Amel und Lontzen erhalten.

Ich habe mich für das Impfen der papierlosen Menschen in der interministeriellen Konferenz ausgesprochen.

Vergangene Woche wurde schlussendlich entschieden, dass diese Menschen Zugang zur Impfung erhalten sollen.

Das entsprechende Verfahren wird noch ausgearbeitet, da man sie ohne Angaben nicht zur Impfung einladen kann.

In Ostbelgien werden wir mit den hiesigen Diensten arbeiten.

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