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Unsere Medizinstudierenden brauchen Perspektiven


Die Diskussion um die Vergabe der Ärztezulassungsnummern beherrschen seit Wochen die Schlagzeigen. Aufgrund einer unzureichenden Zahl dieser Nummern könnten nächstes Jahr zahlreiche Medizin- und Zahnmedizinstudierende nach sieben Jahren harter Arbeit und Stress leer ausgehen.

Angesichts dieser Tatsache und im Hinblick auf einen zunehmenden Ärztemangels droht uns ein bildungs- und gesundheitspolitisches Desaster.

Nach einem Gespräch mit Vertretern der deutschsprachigen Studierenden habe ich im Namen der Regierung umgehend die Initiative ergriffen, und die zuständige Föderalministerin Maggie de Block sowie den für das Hochschulwesen der Französischen Gemeinschaft zuständigen Minister, Jean-Claude Marcourt, kontaktiert.

In einem Schreiben habe ich die Situation der deutschsprachigen Studierenden geschildert, auf den drohenden Ärztemangel in der DG hingewiesen, der in der Eifel bereits heute laut LIKIV-Norm besteht sowie die Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache erwähnt.

Des Weiteren habe ich ein doppeltes Anliegen zum Ausdruck gebracht. Wir brauchen künftig nicht nur ein nachhaltiges System, sondern kurzfristig eine Lösung für die Studierenden, die nächstes Jahr leer ausgehen könnten.

Zu den Zulassungsnummern des LIKIV und dem Ärztemangel in der DG habe ich vor Kurzem im Parlament eine Stellungnahme im Rahmen einer Interpellation abgegeben.

Hier können Sie den ausführlichen Beitrag lesen: http://www.antoniadis.be/cms/?p=621

 

 

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