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Schuldnerberatung in Ostbelgien in Zeiten von Corona


Es gilt das gesprochene Wort!

10.02.2021

547 Frage und Antwort zur Schuldnerberatung in Ostbelgien in Zeiten von Corona

Die statistischen Angaben zur Schuldnerberatung werden jedes Jahr zum 1. April beim Ministerium eingereicht. Es liegen somit noch keine Zahlen zum Jahr 2020 vor.

Kurzfristig lässt sich kein vollständiges Bild erstellen. Die Rückmeldungen, die wir erhalten haben, weisen aktuell auf keinen erhöhten Beratungsbedarf hin.

Die Verbraucherschutzzentrale sprach sogar von einer Abnahme der Anfragen.

Aus der Rückmeldung der Schuldnerberatung von St.Vith und Raeren kann ebenfalls kein Anstieg festgestellt werden. Die Zahl der Anträge ist zu gering, um daraus einen Trend zu erkennen. Allerdings gibt es vermehrte Anfragen zum Erhalt von Informationen. Dies vor allem bei beruflichen Grenzgängern.

Vermutlich ist die Abnahme der Anfragen damit zu begründen, dass die Schuldeintreiber beschränkt aktiv sein konnten. Somit wären die Schuldprobleme nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben.

Es ist anzunehmen, dass die Anfragen wieder zunehmen werden.

Die Schuldnerberatungsstellen machen auf ihre Angebote aufmerksam. Kontakte waren während der ersten Welle schwierig. Allerdings hat sich die Funktionsweise seitdem normalisiert.

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