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Häusliche Gewalt gegen Männer


Es gilt das gesprochene Wort!

10.02.2021

544 Frage und Antwort zu häuslicher Gewalt gegen Männer

Häusliche Gewalt, auch die gegenüber Männern, ist kein typisches Corona-Problem. Natürlich verschärft die Pandemie die Situation, weil die Menschen insgesamt erhöhtem Stress ausgesetzt sind und mehr Zeit zuhause verbringen.

Statistische Angaben zu Übergriffen auf Männer liegen uns nicht vor. Diese Zahlen könnten der Polizei oder der Staatsanwaltschaft vorliegen, falls diese geschlechtsspezifisch erfasst werden.

2020 hat die VoG Prisma ein männliches Opfer häuslicher Gewalt begleitet.

Gewalt gegenüber Männern ist immer noch ein Tabuthema. Da es als Zeichen von Schwäche des sogenannten „starken Geschlechts“ verstanden wird, wird die Problematik verschwiegen.

Angebote gibt es aber auf jeden Fall. Generell stehen die Angebote der Opferhilfe ungeachtet des Geschlechts allen Menschen zur Verfügung. So ist es auch im Dekret vom 26. September 2016 über die Opferhilfe und die spezialisiert Opferhilfe festgehalten.

Die Angebote, die sich an weibliche Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt richten, stehen auch den männlichen Opfern zur Verfügung. Hier gibt es lediglich eine Ausnahme: das Frauenfluchthauses, welches effektiv ausschließlich Frauen und deren Kindern vorbehalten ist.

Während der Corona-Krise wurden zusätzliche Flyer und Hauswurfsendungen zum Thema häusliche Gewalt veröffentlicht.

Die Regierung hat die VoG Prisma mit der Begleitung und Sensibilisierung zum Thema häusliche Gewalt beauftragt.

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