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Standorte für die Impfzentren in Eupen und St.Vith bekannt


9. Februar 2021

Modulare Infrastruktur sorgt für optimale Organisation

PRESSEMITTEILUNG: Standorte für die Impfzentren in Eupen und St.Vith bekannt

Die Standorte für die beiden Impfzentren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft stehen mittlerweile fest. Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) teilte in einem Pressekommuniqué mit, dass das Impfzentrum für die Eifel auf dem ehemaligen Fußballplatz in der Malmedyerstraße in St.Vith aufgebaut wird. In Eupen wird das Impfzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Primarschule des Athenäums stehen.

„Wir haben uns für eine modulare Infrastruktur entschieden, die noch im Monat Februar an beiden Standorten aufgebaut wird“, so der Gesundheitsminister. „Diese spezialisierte Infrastruktur erfüllt die Anforderungen für einen strukturierten Aufbau der Impfzüge und Bereiche. Spezielle Luftfilterungssysteme werden die Luft regelmäßig erneuern und somit das Infektionsrisiko während des Aufenthaltes reduzieren.“

Neben einem Anmelde- und Wartebereich wird es Räume zur Information und Verimpfung geben, sowie einen Bereich für die Zeit nach der Impfung. Vorbilder für den Aufbau der Impfzentren stammen von bestehenden Zentren aus Deutschland. Die aufzubauende Infrastruktur wird ca. 875m² groß sein. Auf dem Gelände werden außerdem Parkplätze vorgesehen werden.

Vor einem Aufbau in bestehender Infrastruktur wurde aus mehreren Gründen abgesehen: „Die Impfzentren werden für eine Weile stehen bleiben. Sport- und Kulturaktivitäten wären bis auf weiteres nicht mehr möglich gewesen. Hinzu kam das Lüftungssystem, die Größenordnung, die Parkplätze und die Nähe zu den beiden Krankenhäusern. Doch der entscheidende Grund war der Aufbau der Abteilungen im Innenbereich“, so Antoniadis, „da in bestehenden Infrastrukturen zu viele Abstriche erfolgen mussten. Unsere modulare Lösung bietet eine optimale Organisation.“

Mehrere Standorte im In- und Außenbereich wurden in beiden Gemeinden im Vorfeld überprüft. Nach Beratung mit den Verantwortlichen der Gemeinden Eupen und St.Vith fiel die Wahl allerdings auf diese beiden Standorte. Antoniadis bedankte sich für die professionelle Begleitung der beiden Stadtverwaltungen, die sowohl bei der Suche als auch bei der Beschaffenheit des Bodens sowie der Versorgungsinfrastruktur dem Projektleiter der Impfzentren, Dany Bongartz, zur Seite standen.

Die Aufbauarbeiten werden in Kürze beginnen. Parallel läuft die Rekrutierung des Personals. Die Impfzentren werden pünktlich zum Beginn der Phase 1B, die im Laufe des Monats März in Belgien startet, den Betrieb aufnehmen. Ausgehend von den Impfstofflieferungen werden in dieser Phase Menschen ab 65 und chronisch erkrankte Mitbürger zwischen 18 und 64 Jahre geimpft.

Die Impfzentren wird die Deutschsprachige Gemeinschaft anders als im Inland nicht für die Impfung der Gesundheitsdienstleister brauchen. Diese Berufsgruppen wurden bereits vorzeitig in den beiden Krankenhäusern geimpft.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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