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Häusliche Gewalt in Zeiten von Corona


Es gilt das gesprochene Wort!

13.01.2021

491 Frage und Antwort Häusliche Gewalt in Zeiten von Corona

Laut unseren Informationen hat sich keine Gemeinde der Deutschsprachigen Gemeinschaft an dieser Initiative beteiligt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass auf Gemeindeebene keine präventiven Maßnahmen erfolgt sind.

So hat die Zone Weser-Göhl bestätigt, dass die häusliche und innerfamiliäre Gewalt zu den Arbeitsschwerpunkten gehören. In der Kürze der Zeit lag keine Rückmeldung aus der Zone Eifel vor.

Bei den Maßnahmen muss man zwischen Sensibilisierung und einem Ausbau der Hilfsangebote unterscheiden.

Was die Sensibilisierung angeht, so wurde an der Sichtbarkeit der verschiedenen Dienste auf Webseiten und Portalen gearbeitet. Die verstärkte Präsenz im Internet hängt auch mit dem Ausbruch von Corona zusammen. Zudem gab es auch eine Hauswurfsendung der Regierung, in der verschiedenen Notrufnummern kommuniziert wurden.

Darüber hinaus sind aktuell Sensibilisierungskampagnen bei verschiedenen Diensten und in Zusammenarbeit mit anderen Teilstaaten in Vorbereitung.

Bei den Hilfsangeboten weise ich auf den neuen Geschäftsführungsvertrag mit Prisma hin, den wir im Ausschuss bereits vorgestellt haben. Die digitale Beratung wurde wegen Corona verstärkt. Das Personal für die ambulante Begleitung wurde aufgrund der vermehrten Anfragen ausgebaut und ein „Planning familial“ wurde ins Leben gerufen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft übernimmt die entstandenen Mehrkosten.

Zudem hat Prisma die Zusammenarbeit mit anderen Diensten auf Ebene der Prävention intensiviert.

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