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Welt-AIDS-Tag


Corona ist verständlicherweise in aller Munde. Es gibt aber auch andere Erkrankungen, die nicht vergessen werden dürfen. Im Jahr 2019 wurden in Belgien 923 HIV-Infektionen diagnostiziert, was einem Durchschnitt von 2,5 neuen Diagnosen pro Tag entspricht. Somit ist die Zahl der diagnostizierten Infektionen 2019 um 4% höher als 2018 und 25% niedriger als 2012.

HIV ist inzwischen zwar gut behandelbar, aber immer noch nicht heilbar. Das HI-Virus schädigt die körpereigenen Abwehrkräfte. Ohne rechtzeitige Behandlung brechen bei den Betroffenen schwere Krankheiten aus, da sich das körpereigene Immunsystem nicht mehr gegen Krankheitserreger, wie Bakterien, Viren oder Pilze verteidigen kann. In einem solchen Fall spricht man von Aids.  Mit einer vom Arzt verordneten HIV-Therapie lässt sich allerdings verhindern, dass AIDS ausbricht und andere Menschen mit dem HI-Virus angesteckt werden. Wird diese Behandlung rechtzeitig gestartet, hat man eine fast normale Lebenserwartung.

Oft sind aber die sozialen Folgen, wie Ausgrenzung und Diskriminierung viel schwerer für die Betroffenen als die gesundheitlichen Folgen. Vorurteile und Diskriminierung abbauen und Solidarität zeigen – darum geht es heute am Welt-AIDS-Tag, der 1988 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde.

Fakt ist nämlich, dass HIV im Alltag nicht übertragbar ist und dass Menschen mit dem HI-Virus ohne Angst vor einer Übertragung Kinder bekommen können.

In Ostbelgien bietet Prisma Informationen und Beratungen rund um das Thema HIV, sexuell übertragbaren Krankheiten und Diskriminierung. Mehr Infos findet ihr auf: https://prisma-zentrum.be/

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