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Alternative Unterbringung für Senioren mit geringem Unterstützungsbedarf


Es gilt das gesprochene Wort!

04.11.2020

387 Frage und Antwort Alternative Unterbringung für Senioren mit geringem Unterstützungsbedarf

Ziel dieses Mechanismus ist, dass sich in stationärer Betreuung größtenteils, aber nicht ausschließlich, die Menschen befinden, die einen hohen Pflegebedarf haben.

Ausgehend von unseren Simulationen wird es hier einen steigenden Bedarf geben. Deshalb hat die Regierung erklärt, mittel- und langfristig die Zahl der Heimplätze auf 1000 zu erhöhen.

65 Millionen Euro wollen wir allein in den nächsten 10 Jahren in diesem Bereich investieren.

Wenn man über nicht-stationäre oder teilstationäre Angebote spricht, dann spricht man über einen Mix an Dienstleistungen.

Deswegen ist das Nennen von Zahlen, wie Sie sie fragen, wenig zielführend.

Spricht man da von der häuslichen Hilfe? Von betreuten Wohnungen? Von Senioren-WG? Von der Tagesbetreuung? Der Tagespflege?

Ausführendes Zahlenmaterial finden Sie allerdings in den Ergebnissen der Studie über die Pflegeversicherung. Diese liegt dem Parlament vor.

Nichtsdestotrotz kann ich kurz ein paar Angaben skizzieren.

In Kelmis werden im nächsten Jahr 15 betreute Wohnungen eröffnet. Für mindestens 12 weitere Wohnungen in St. Vith hat die Regierung eine Zusage erteilt.

Außerdem sehen wir in unserer Simulation 12 Millionen Euro für weitere betreute Wohnungen vor.

60 Millionen Euro wird die Wohnungsbaugesellschaft erhalten. Hier könnten gemeinsam mit den Diensten der häuslichen Hilfe, den Gemeinden und den Wohn- und Pflegezentren spannende Joint Venture-Projekte für Senioren entstehen.

Parallel werden in den Jahren 2021-2022 zwei Seniorendorfhäuser eröffnet werden.

Die häusliche Hilfe wird mit jedem Haushalt, den wir im Parlament hinterlegen, sukzessive ausgebaut. Im Vergleich zum Ursprungshaushalt 2020 haben wir 363.000 € mehr im Ursprungshaushalt 2021 vorgesehen.

Die Regierung sieht finanzielle Mittel und Rahmenbedingungen für Projekte in all diesen Bereichen vor. Letztlich müssen die Träger von Angeboten und Diensten, egal ob es eine VoG oder kommunale Akteure sind, entsprechende Projekte ausarbeiten und bei uns einreichen.

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