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Antoniadis: „Die Kunden nicht im Regen stehen lassen“


26. Oktober 2020

Rundschreiben an die Gemeinden zu Wetterschutzvorrichtungen bei Corona

PRESSEMITTEILUNG: Geschäftsleute und Kunden nicht im Regen stehen lassen

Angesichts der herrschenden Corona-Pandemie, sowie der Auflagen und Einschränkungen für den Einzelhandel, empfiehlt der für Raumordnung zuständige Minister Antonios Antoniadis (SP) in einem Rundschreiben an die Gemeinden, dass Wetterschutzvorrichtungen wie Schutzdächer oder Zelte vor Geschäften, sowie Restaurants und Cafés bis zum 30. April 2021 aufgestellt bleiben dürfen, ohne zwischendurch abgebaut werden zu müssen.

Durch die Begrenzung der maximalen Anzahl Kunden, die zeitgleich ein Geschäft betreten dürfen, wird es zwangsläufig zu größeren Schlangen draußen vor den Geschäften kommen. Gleiches ist natürlich aktuell auch bei Restaurants und Imbissen, die einen Service zum Mitnehmen anbieten, möglich. Was im Frühjahr und Sommer aufgrund steigender Temperaturen weniger ein Problem dargestellt hat, kann aber gerade im Herbst und Winter bei fallenden Temperaturen und ungünstigeren Witterungsbedingungen ein zusätzliches Gesundheitsrisiko darstellen. Manche Einzelhändler und Gastronomen dürfen daher entsprechende Schutzvorrichtungen wie demontierbare Zelte oder Pavillons für Ihre Kunden aufstellen. Allerdings sieht eine städtebauliche Vorschrift hierzu vor, dass solche Wetterschutzvorrichtungen spätestens 60 Tage nach Aufbau wieder abgebaut sein müssen.

Angesichts der Krise und des Mehraufwands für die Ladenbetreiber sowie Gastronomen bittet Raumordnungsminister Antonios Antoniadis darum, in dieser Lage keine Protokolle bei der Überschreitung der 60-Tage-Frist auszustellen. Diese 60 Tage werden daher nun im Rundschreiben verlängert. Konkret soll das Datum vom 30. April 2021 als Fristende gelten.

Weiterhin notwendig bleibt aber eine Genehmigung der Gemeinde, da mit derartigen Schutzvorrichtungen auch Sicherheits- und Nutzungsbestimmungen einhergehen. Die Gemeinden erhalten das ministerielle Rundschreiben im Laufe dieser Woche.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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