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Antoniadis gewährt Sonderzuschuss zur Kompensierung von Mindereinnahmen und Zusatzkosten der WPZS


28. September 2020

Sonderzuschuss in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro

PRESSEMITTEILUNG zum Sonderzuschuss für WPZS

Um die finanziellen Folgen der Pandemie für die Wohn- und Pflegezentren aufzufangen, gewährt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft einen einmaligen Zuschuss. Dieser wird den Einrichtungen neben dem Schutzmaterial, das den Einrichtungen bereits seit Beginn der Corona-Krise kostenlos zur Verfügung gestellt wird, und der Kostenübernahme der Bewohnerpauschale für die Isolierzimmer gewährt. Die 1,8 Millionen Euro sollen die Einrichtungen noch vor Ende dieses Jahres erhalten.

Die Krise hat viele Bereiche in ihren Grundfesten erschüttert. Neben den Krankenhäusern haben auch die Wohn- und Pflegezentren für Senioren vollen Einsatz gezeigt. Hierum weiß auch Vize-Ministerpräsident Antonios Antoniadis (SP), der trotz Corona-Ausbrüchen in zwei Senioreneinrichtungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft von der außerordentlichen Leistung des gesamten Personals im Pflegesektor beeindruckt ist. Unter teils erschwerten Bedingungen für Bewohner und Personal wurde dort, ähnlich wie in den Krankenhäusern und Behindertenwohnheimen, alles zum Schutz der Bewohner unternommen.

Hieraus resultieren allerdings Mindereinahmen, da aufgrund des Einzugsstopps freigewordene Zimmer nicht wieder neu belegt werden konnten. Gleichzeitig haben auch die schrittweisen Lockerungen und die alternativen Besuchsmodalitäten Mehrkosten verursacht. Deswegen möchte die Regierung den Einrichtungen unter die Arme greifen.

„Um die Qualität der Versorgung der Senioren von Morgen zu sichern, arbeitet die Regierung schon heute mit Hochdrück daran, den Einrichtungen unter die Arme zu greifen. So sollen Mindereinnahmen und Zusatzkosten, die durch das Coronavirus entstanden sind, kompensiert werden“, so Antoniadis. „Das werden wir außerdem in den Begleitausschüssen mit den Einrichtungen, die im Laufe dieser und nächster Woche stattfinden, thematisieren.“

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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