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Besuchs- und Ausgangsmöglichkeiten individuell bestimmbar


19. August 2020

Antoniadis und WPZS einigen sich auf Strategie

Pressemitteilung: Vorbereitung einer zweiten Welle

Die Vorbereitungen, um sich gegen eine zweite Welle zu wappnen, laufen auf Hochtouren. Um im Fall eines lokalen Ausbruchs das Besuchsrecht in allen WPZS pauschal einzuschränken, soll jedes WPZS weiterhin selbst über Besuchs- und Ausgangsmodalitäten anhand des sozialen und räumlichen Umfeldes entscheiden können. Dies haben Vize-Ministerpräsident Antonios Antoniadis (SP) und die Leiterinnen und Leiter der acht Wohn- und Pflegezentren beschlossen.

Seit Anfang Juli steigen die positiv getesteten Fälle in Belgien und vielen anderen europäischen Ländern wieder an. Dies lässt sich mit der Erhöhung der durchgeführten Tests erklären aber auch mit der Erweiterung der sozialen Kontakte sowie den Reiserückkehrern aus anderen Ländern.

Allerdings steht man aufgrund der Erfahrung der vergangenen Monate nicht wieder am Anfang. Da nun mehr über die Art der Ansteckung mit dem Coronavirus bekannt ist, ausreichend Schutzmaterial vorhanden ist und auch das Kontakt-Tracing steht, ist es nun möglich, dass jedes WPZS einzeln über die Verhältnismäßigkeit verschiedener Maßnahmen bestimmen kann. Des Weiteren hat jedes WPZS Plätze für infizierte Bewohner reserviert, die von der DG zu hundert Prozent finanziert werden. Das ist einmalig in Belgien.

Unter Berücksichtigung der lokalen Lage obliegt es dem Koordinationsarzt der Einrichtung, nach Rücksprache mit den Leitern der Wohn- und Pflegezentren, mögliche Einschränkungen zu verhängen.

„Mit diesem Schritt möchten wir nicht nur unsere Senioren schützen, sondern auch einer drohenden Vereinsamung vorbeugen. Einen globalen Lockdown der WPZS wie im März wollen wir nach Möglichkeit vermeiden. Umso wichtiger ist es also, dass sich Bewohner und deren Besucher an die allgemein geltenden föderalen Richtlinien halten und bei einem Kontakt einen Mund- und Nasenschutz tragen. Indem außerdem dem lokalen Infektionsgeschehen Rechnung getragen wird, kann gewährleistet werden, dass nur punktuell und situativ Einschränkungen verhängt werden müssen. Wenn es beispielsweise positive Fälle im Umfeld eines WPZS in Eupen geben sollte, so sehe ich keine Notwendigkeit, dass beispielsweise das Sankt Elisabeth in Sankt Vith automatisch eine Ausgangssperre oder einen Besuchstop verhängen müsste.“, so Antoniadis.

Sollte es zu einem Infektionsherd im Wohn und Pflegezentrums kommen, wird der Koordinationsarzt außerdem unter Vorlage einer festgeschriebenen Prozedur von der Hygieneinspektion und dem Covid-19-Interventionsteam unterstützt. In diesem Fall könnte es wieder zu einer drastischeren Verschärfung der Maßnahmen kommen.

 

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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