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Die Altpreisgarantie im Josephsheim in Eupen


Es gilt das gesprochene Wort!

01.07.2020

273 Frage und Antwort zur Altpreisgarantie im St. Josephsheim

Am 3. März 2020 hat das Wohn- und Pflegezentrum für Senioren in Eupen einen Antrag auf Preiserhöhung eingereicht, nachdem Ende 2019 der Regierung dieses Anliegen in einem Gespräch mit den Vertretern des Trägers, das ÖSHZ Eupen, ausführlich erklärt wurde.

Ein erster Antrag wurde seitens der Einrichtung bereits 2017 gestellt.

Die Preiserhöhung hat also nichts mit der aktuellen Situation zu tun.

Nach einer Prüfung durch den Buchhaltungsexperten wurde bestätigt, dass die Erhöhung berechtigt und angemessen ist.

Mit dem Zuschuss der DG decken die Einrichtungen die Personalkosten ab. Der Bewohner finanziert die sogenannten Hotelkosten der Unterbringung.

Laut Angaben des St. Josephsheim sind 36 Personen von der Erhöhung betroffen (Stand 25.05.2020)

Auf Jahresbasis können folgende zusätzliche Einnahmen errechnet werden: 7,90 Euro X 365 Tage X 36 Plätze = 103.806 Euro

Was die finanzielle Unterstützung angeht, hat die Regierung den Zuschuss 2020 für das Josephsheim im Vergleich zu 2019 um fast 6 % erhöht. Das ist bereits eine verhältnismäßig starke Erhöhung.

Die DG investiert seit der Übernahme der Zuständigkeit im Jahr 2019 mehr Mittel in die Finanzierung der Wohn- und Pflegezentren.

Darüber hinaus fängt die DG sowohl die Mehrkosten als auch die fehlenden Einnahmen aus der Nichtbelegung der Heime auf, wodurch durch die Coronakrise keine Erhöhung der Bewohnerpreise notwendig sein wird.

Die Erhöhung der Preise durch den Träger, dem ÖSHZ Eupen, wurde an Auflagen der Regierung gebunden. Die Erhöhung soll auf zwei Jahre gestaffelt werden und nicht vor Juli greifen.

Sollte im Bedarfsfall eine zusätzliche Unterstützung der Bewohner notwendig sein, dann kann man bei der DG die Beihilfe für Betagte beantragen. Die kann bis zu 450 Euro monatlich hoch sein.

Daneben ist es auch möglich, dass die ÖSHZ finanziell intervenieren. Im Gegensatz zum Inland ist dies in Ostbelgien sehr selten notwendig. Sollte es aber dennoch der Fall sein, dann können die ÖSHZ etwaige Mehrkosten über die erhöhte Sozialhilfedotation der DG auffangen.

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