Parlament / Reden & Parlament

Die Integrationsbeauftragten


Es gilt das gesprochene Wort!

01.07.2020

268 Frage und Antwort zur Integrationsbeauftragten

Um die Gemeinden bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben im Bereich Zuwanderung und Integration zu unterstützen, bezuschusst die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft zwei kommunale Anlaufstellen für Integration. Dies geschah nach einem Aufruf in Eupen und in St.Vith.

Ziel der kommunalen Anlaufstelle ist es, mittels einer verstärkten lokalen Koordination, eine effiziente und bedarfsorientierte Integration auf lokaler Ebene zu erreichen und das Zusammenleben der verschiedenen Kulturgemeinschaften zu fördern.

Eupen und St.Vith sind die primären Einzugsgebiete der kommunalen Integrationsbeauftragten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Projekte, die mithilfe dieser kommunalen Anlaufstellen und in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren entstehen, nicht auch Personen erreichen können, die nicht in diesen beiden Gemeinden wohnhaft sind. Ein Beispiel dafür ist ein Führerscheinkurs in leichter Sprache in St.Vith. Daran konnten auch Migranten aus anderen Gemeinden teilnehmen.

Wenn aber der kommunale Integrationsbeauftragte auf Wunsch anderer Gemeinden seine Tätigkeiten strukturell auf diese Gemeinden ausdehnen soll, wird das Tätigkeitsfeld im Rahmen eines Vertrags zwischen der Stadt Eupen oder dem ÖSHZ St.Vith und der interessierten Gemeinde festgelegt.

Auf diese Möglichkeit hat bisher die Gemeinde Raeren zurückgegriffen, so dass die kommunale Integrationsbeauftrage aus Eupen 6 Stunden pro Woche in und explizit für Raeren arbeitet. Dies wurde bilateral vereinbart.

Im Süden gab es keine Nachfragen anderer Gemeinden, die Tätigkeiten der kommunalen Integrationsbeauftragten auszuweiten.

Angesichts erkennbarer Brennpunkte hat nun auch das ÖSHZ Kelmis entschieden, eine eigene kommunale Anlaufstelle für Integration zu schaffen. Dies begrüße ich außerordentlich. Ich bin der Meinung, dass dieser Einsatz unterstützt werden sollte.

Durch eine Anpassung des Dekrets über das Programmdekret wollen wir daher der Gemeinde Kelmis und anderen Gemeinden die Möglichkeit auf einen Zuschuss eröffnen.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Schrift vergrößernSchrift verkleinernStandard