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Verlängerung der Schutzmaßnahmen in den WPZS und Schaffung eines psychologischen Begleitdienstes für das Personal


1. April 2020

Unterstützung der Pflegekräfte durch das BTZ

Pressemitteilung zur Unterstützung der WPZS durch das BTZ

In einer Sitzung mit den Leitern der Wohn- und Pflegezentren für Senioren wurde die Verlängerung der Schutzmaßnahmen für die Bewohner bis zur Aufhebung der föderalen Maßnahmen beschlossen. Hiervon betroffen sind nicht nur die Senioren und deren Angehörige, sondern auch das Personal. Zur Unterstützung der Pflegekräfte wurde zudem eine kostenlose psychologische Begleitung eingerichtet, die Hilfe beim Umgang mit der zusätzlichen Belastung geben soll.  

Es gibt unzählige Gründe, warum die Menschen in der aktuellen Lage Ängste und Sorgen entwickeln: „Bin ich gesund oder bin ich vielleicht unwissentlich infiziert? Stecke ich andere an, da ich vielleicht noch keine Symptome habe aber trotzdem weiter zur Arbeit muss? Wie geht es zuhause weiter? Was ist mit mir oder meiner Familie, wenn ich krank werde?“

Insbesondere das Personal in den verschiedenen Einrichtungen ist dieser Tage mit Herausforderungen der besonderen Art konfrontiert, während sie sich weiterhin um die Versorgung der Bewohner in den WPZS kümmern.

Um eine mögliche erhöhte psychische Belastung für das Pflegepersonal zu mindern, hat die Regierung das Beratungs- und Therapiezentrum (BTZ) mit der Schaffung eines kostenlosen psychologischen und therapeutischen Betreuungsangebots beauftragt. In Form eines kostenlosen telefonischen Begleitdienstes soll das Personal im Gesundheitssektor psychologisch aktiv begleitet werden. Unterstützt wird das BTZ durch zusätzliche freiwillige Psychologen.

„Es ist wichtig, dass unser Personal nicht nur körperlich, sondern auch seelisch gesund bleibt“, so Gesundheitsminister Antonios Antonionis (SP). „Die Pflegerinnen und Pfleger werden neben ihrer regulären Arbeit auch ein Stück weit zum Familienersatz und tragen auch zur moralischen Unterstützung unserer Senioren oder Kranken bei. Daher haben wir ein solches Betreuungsangebot geschaffen, das sich explizit an Fachkräfte richtet – sozusagen von Fachkräften für Fachkräfte. Auch selbständige Krankenpfleger, Familienhelfer, Führungskräfte in der Pflege und Ärzte möchten wir mit dem Angebot ansprechen.“

Die Verlängerung der Maßnahmen zum Schutz der Bewohner in den WPZS ist eine Entscheidung, die in Hinblick auf die Verlängerung der föderalen Schutzmaßnahmen getroffen wurde. Neueinzüge müssen also weiterhin verschoben werden. Auch die Aussetzung der Angebote von Tagesbetreuung, Tagespflege und der Mittagstische bleiben gültig. Lediglich Senioren, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden, dürfen zur weiteren Versorgung in ein WPZS einziehen.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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