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Regierung nimmt sich der Lage der Hausärzte und häuslichen Krankenpfleger an


Ausweitung des Schutzmaterials für Medizin und Pflege

PRESSEMITTEILUNG: Antoniadis interveniert bei der häuslichen Krankenpflege

Aufgrund eines Lieferengpasses bei Bestellungen des Föderalstaats wurde der Bedarf an Masken für die Ärzte und die häuslichen Krankenpfleger in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bisher nicht ausreichend gedeckt. Aus diesem Grund hat Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) interveniert und sich des Problems angenommen.

Dass sämtliche europäische Staaten Schwierigkeiten haben, Masken und Desinfektionsmittel zu beziehen, ist seit einiger Zeit bekannt. Hier hatte die Regierung eigene Bestellungen von Schutzmaterial in Auftrag gegeben und parallel einen Aufruf an die Bevölkerung gestartet, um zusätzliches Material anzukaufen oder als Spende für die Einrichtungen anzunehmen. Dank des aus mehreren Quellen eingetroffenen Materials werden seit geraumer Zeit verschiedene Dienstleister eingedeckt. Darunter auch immer mehr Dienstleister, die nicht im Zuständigkeitsbereich der Deutschsprachigen Gemeinschaft liegen. Hierzu zählen die Hausärzte, die häusliche Krankenpflege sowie die Zahn- und Kinderärzte.

„Alle relevanten Kräfte aus Medizin und Pflege kämpfen derzeit in Ostbelgien gemeinsam an der Front gegen den unsichtbaren Feind. Es ist wichtig, dass in dieser Schlacht die richtigen Mittel für den Angriff und die Verteidigung zur Verfügung stehen“, so Antoniadis. „Die Ärzte und die häuslichen Krankenpfleger, die für in etwa 80% der infizierten Menschen Verantwortung übernehmen, bedürfen jenseits der Zuständigkeitsgrenzen in Belgien Unterstützung.“

Deshalb erweitert die Regierung nun die Ausrüstung der Gesundheitsdienstleister. Nach einer ersten Offensive vor einigen Tagen, werden ab dem 26. März erneut die Hausärzte und die Krankenpfleger mit Schutzmaterial eingedeckt. „Allerdings liegt unserer Verwaltung aufgrund der fehlenden Zuständigkeit keine vollständige Liste der selbstständigen Krankenpfleger vor.“ so der Gesundheitsminister in einer Pressemitteilung.

Krankenpfleger, die bisher kein Material durch die Deutschsprachige Gemeinschaft erhalten haben, werden dazu angehalten, sich an das Kabinett Antoniadis unter kab.antoniadis@dgov.be oder unter 087/596 443 zu wenden. Krankenpfleger, die schon Masken erhalten haben, werden ein zweites Paket erhalten, da sie in unserem Verteiler bereits aufgeführt werden.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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