Artikel & Pressemitteilungen / Corona / Pressemitteilungen

Corona ist keine Ausrede!


25. März 2020

Häusliche Gewalt

PRESSEMITTEILUNG zur häuslichen Gewalt

Die vom Föderalstaat verhängte Ausgangssperre, aufgrund der weltweiten Coronapandemie, schränkt seit über einer Woche das Leben der Menschen ein. Was zum Wohle der Bevölkerung und zur Eindämmung des Virus entschieden wurde, kann jedoch in einigen Fällen zur Zunahme von häuslicher Gewalt führen. Wo finden Betroffene Hilfe?

Die Kinder müssen zu Hause betreut werden und können nicht in die Schule. Hinzu kommen Sorgen finanzieller Natur oder dass beide Elternteile währenddessen Homeoffice machen müssen- die Gründe können vielfältig sein. Die derzeitige Situation kann für Familien, deren Verhältnis schon vor der Krise angespannt war, zur Belastungsprobe werden. Um für den hohen Druck ein Ventil zu finden, können einige Menschen in dieser außergewöhnlichen Situation zu Gewalt greifen.

Körperliche, sexuelle, psychische und wirtschaftliche Gewalt zwischen Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben, können Formen der häuslichen Gewalt sein. Experten befürchten, dass die erforderliche Ausgangssperre aufgrund des Coronavirus auch zu einer höheren Zahl an Gewaltdelikten führen kann. Opfer werden oftmals Frauen und Kinder.

Betroffene müssen in dieser Situation keineswegs zu Hause ausharren und die Gewalt über sich ergehen lassen. Hilfe bietet die Polizei (101), das Frauenfluchthaus (087/554 077) und die Telefonhilfe (108). Verschwiegenheit und Diskretion sind fester Bestandteil aller Angebote.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Schrift vergrößernSchrift verkleinernStandard