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Corona: Antoniadis ergreift Schutzmaßnahmen für Wohn- und Pflegezentren


8. März 20

Eingeschränkte Besuchskontakte zum Schutz der Bewohner

PRESSEMITTEILUNG zu den Schutzmaßnahmen für die WPZS

Zum Schutz der Bewohner in den Wohn- und Pflegezentren vor einer Coronavirus-Infektion werden die Besuchskontakte in den Wohn- und Pflegezentren eingeschränkt. Das gab Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) nach der Konzertierung der Heimleiter bekannt.

In einer ersten Phase sollen insbesondere Besucher, die sich krank fühlen oder aus den stark betroffenen Coronavirus betroffenen Gebieten kommen, die Wohn- und Pflegezentren meiden. Generell werden Verwandte und Bekannte aufgefordert, die Besuchskontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Wohn- und Pflegezentren werden angehalten, diese und weitere Richtlinie, die in einem Rundschreiben formuliert wurden, ab sofort umzusetzen.

Mit diesen Maßnahmen soll die besonders gefährdete Risikogruppe der Senioren mit Unterstützungsbedarf vor einer Infektion geschützt werden. Laut den bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen ist das Coronavirus vor allem für Menschen ab 70 Jahren gefährlich. Während in 80 % der bisher bekannten Fälle die Krankheit ohne oder mit sehr milden Symptomen verläuft, ist das Risiko einer Infektion mit Komplikationen bei hochaltrigen und immunschwachen Menschen groß. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe kann eine Infektionen bis hin zum Tode des Patienten führen. Ohne Komplikationen oder mit kaum Symptomen verläuft die Krankheit hingegen bei Kindern und Jugendlichen. Trotzdem sind diese Altersgruppen Träger des Virus.

Auch die Teilnehmer der Angebote der Tagesbetreuung, der Tagespflege und der Mittagstische werden gebeten, im Krankheitsfall oder nach Rückkehr aus dem Urlaub aus den Risikozonen zuhause zu bleiben.

Die neuen Richtlinien für die Wohn- und Pflegezentren gelten nach Aussage des Gesundheitsministers nur in den Senioreneinrichtungen auf dem Gebiet deutscher Sprache.

Antoniadis unterstrich, dass die Maßnahmen verhältnismäßig sein müssen. Von einem Besuchsverbot wird daher vorerst abgesehen. Die Regierung wird die Richtlinien erneut anpassen, sollten in den nächsten Tagen neue Informationen zur Ausbreitung des Coronavirus vorliegen. Ein Sonderkonzertierungsausschuss ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Ende der Woche bereits für den morgigen Montagnachmittag angesetzt.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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