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Miteinander und füreinander in Ostbelgien


30. Januar 2020

Projektaufruf zum Thema Armutsbekämpfung und Integration

Pressemitteilung zum Projektaufruf Armut und Integration

Sozialminister Antonios Antoniadis (SP) möchte auch in diesem Jahr sowohl die öffentlichen Einrichtungen als auch die Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsichten dazu aufrufen, Projekte einzureichen. Diese sollen zum Ziel haben, die Armut zu bekämpfen und die Integration und das Zusammenleben in Vielfalt in Ostbelgien zu fördern. Die Regierung sieht hierzu Fördermittel bis zu 10.000 Euro pro Jahr pro Projekt vor.

Es gibt viele verschiedene Faktoren, wie der sozioökonomische Status einer Person oder die Herkunft eines Menschen, die bestimmen, wie hoch das Armutsrisiko einer Person ist und wie schwer die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sein kann. Umso wichtiger ist es, die Teilhabe der von Armut und Ausgrenzung bedrohten Personen am gesellschaftlichen Leben zu fördern, die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen und/oder ein besseres interkulturelles Verständnis zu schaffen.

Die im Zuge des Aufrufs eingereichten Projekte sollen etwas Neuartiges darstellen. Sie sollen schnell auf die Bedürfnisse der Betroffenen reagieren, lokal verankert sein und möglichst im nahen Lebensumfeld der Betroffenen stattfinden. Vorzugsweise sollte bei der Ausarbeitung und Durchführung des Projekts mindestens eine weitere Partnerorganisation eingebunden sein. Die Dauer der Förderung ist auf zwei Jahre beschränkt. Seit dem erstmaligen Projektaufruf im Jahr 2016 konnten bereits 18 Projekte mit über 100.000 Euro realisiert werden.

Beispiel für ein solches Projekt ist das Deutschatelier des Viertelhaus Cardijn, das mit einem Kinderbetreuungsangebot zu sozialen Preisen kombiniert werden kann. Ziel ist es, durch Sprache und Begegnung ein Miteinander zu schaffen.

Ein Projektantrag kann im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft eingereicht werden. Das Antragsformular befindet sich auf www.ostbelgienlive.be.

Ansprechpartner sind Stephanie Heidner, Tel. +32 (0)87 596 369, stephanie.heidner@dgov.be oder Janina Vomberg, Tel: +32 (0)87 876 757, janina.vomberg@dgov.be

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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