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„Wir nehmen die Lage sehr ernst“


27. Januar 2020

Coronavirus – In Ostbelgien derzeit kein Grund zur Sorge

Pressemitteilung zum Coronavirus

Das Coronavirus hat seinen Weg nach Europa gefunden. Antonios Antoniadis (SP) bestätigte in einer Mitteilung, dass die beiden ostbelgischen Krankenhäuser und die hiesigen Hausärzte informiert wurden. In Ostbelgien besteht derzeit kein Grund zur Sorge, dennoch ist Vorsicht geboten.

Die Symptome der Erkrankung sind vergleichbar mit denen einer Grippe. Die Betroffenen klagen über Atemnot, Fieber und Husten. Die Erkrankung kann harmlos verlaufen, jedoch auch zu einer leichten oder schweren Lungenentzündung führen, welche im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Besonders gefährdet sind ältere und immungeschwächte Menschen. Bisher sind weltweit 80 Menschen an der Krankheit verstorben. Das entspricht einer Sterblichkeitsrate von ca. zwei bis drei Prozent.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind knapp 2.800 Fälle der Coronavirus-Erkrankung bestätigt, davon 57 außerhalb Chinas. In mehreren Tausend weiteren Fällen konnte die Diagnose noch nicht bestätigt werden. Experten schätzen die Zahl der tatsächlich infizierten Patienten auf rund 10.000.

In Frankreich wurden in der vergangenen Woche ebenfalls drei Fälle des Coronavirus diagnostiziert. Zudem wurde ein erster Fall in Spanien bestätigt. Ein erster Verdachtsfall in Brüssel stellte sich glücklicherweise als herkömmliche Grippe heraus. Diese Fälle bilden jedoch aktuell europaweit die Ausnahme und wurden unverzüglich medizinisch behandelt. In den kommenden Tagen kann dennoch mit weiteren Infektionen im europäischen Raum gerechnet werden.

Der Erreger stammt wahrscheinlich von einem Tiermarkt in Wuhan in China. In der Millionen-Metropole hat sich das Virus seitdem rasant ausgebreitet und auch andere chinesische Provinzen sind stark betroffen.

Coronavirus – Was muss ich beachten?

  1. Welche Symptome gehen mit einer Erkrankung einher? Die Symptome ähneln denen einer gewöhnlichen Grippe. Betroffene klagen über Fieber, Atemnot und Husten. Wenn Sie unter diesen Symptomen leiden und vor kurzem aus China zurückgekehrt sind oder mit einer Person Kontakt hatten, die kurz zuvor in China war, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Hausarzt.
  2. Wie muss ich mich verhalten? Bleiben Sie zuhause und wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt. Gehen Sie nicht in die Notaufnahme. Es ist wichtig, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.
  3. Wie schütze ich meine Mitmenschen? Bleiben Sie zuhause und vermeiden Sie den Kontakt zu Ihren Mitmenschen. Warten Sie in jedem Fall die Diagnose ihres Hausarztes ab. 4. Was, wenn die Diagnose bestätigt wird? Wenn Sie sich tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert haben, so informiert der Hausarzt die zuständigen Behörden. Für die Deutschsprachige Gemeinschaft ist das die AViQ (Agence wallonne pour une vie de qualité). In einer spezialisierten Klinik werden Sie von Fachärzten professionell behandelt.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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