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Die Zukunft der beiden Krankenhäuser der DG


Es gilt das gesprochene Wort!

04.12.2019

65 Frage und Antwort zur Zukunft der beiden Krankenhäuser der DG

Das CHC hat vor dem Staatsrat gegen die Entscheidung des Verwaltungsrates der Malmedyer Klinik geklagt. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Klinik „Reine Astrid“ ihre Entscheidung ändern wird.

Vorläufig laufen keine weiteren Gespräche zur Erweiterung der Netzwerke. Für alle Leistungen, welche die drei Partner nicht abdecken können, wie zum Beispiel Eingriffe in Universitätskliniken, wird es Abkommen mit dem CHU geben.

2015 wurde, mit der Unterstützung der DG, ein Aufruf der beiden Krankenhäuser zur Suche eines strategischen Partners gemacht.

Damals haben die beiden Kliniken der DG Gespräche mit dem CHC, dem CHU, der CHR Citadelle und dem UK Aachen geführt. Gespräche mit der Klinik in Malmedy oder in Verviers hingegen wurden im Rahmen dieses Aufrufs nicht geführt, da bereits zu diesem Zeitpunkt klar war, dass ein größerer Partner für das Netzwerk notwendig würde.

Die erwiesene Fähigkeit des CHC, kleineren Krankenhäuser im gemeinsamen Netzwerk die eigene Entfaltung möglich zu machen, hat die beiden Krankenhäuser laut eigener Aussage zu dieser Entscheidung bewogen. Auch das Betriebsprojekt des CHC stimmte aufgrund der geteilten Werte am ehesten mit dem Sankt Nikolaushospital und der Klinik Sankt Josef überein. An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich mich aus der Wahl des Partners herausgehalten habe. Die Krankenhäuser haben ihren Partner also frei gewählt.

Die Sitzverteilung im CHC-Netzwerk war nicht bekannt. Nach der Entscheidung der Klinik Malmedy für das CHU-Netzwerk hat der Präsident des Verwaltungsrates des CHC zum ersten Mal mitgeteilt, wie die Sitzverteilung ausgesehen hätte. Ob das tatsächlich die geplante Verteilung der Sitze war, kann ich nicht bestätigen.

In der Tat verändert die Entscheidung nun die Kräfteverhältnisse im Netzwerk. Uns liegt offiziell keine Information über die künftige Sitzverteilung vor, weil die Verwaltungsräte der drei Einrichtungen noch keine Stellung bezogen haben.

Wie ich eben schon sagte: Die Regierung hofft, dass bei den anstehenden Verhandlungen die beiden Häuser mit einer Stimme sprechen und eine gemeinsame Verhandlungsposition
beziehen. Was bisher leider nicht der Fall war.

Ich erinnere daran, dass auch die DG das Netzwerk anerkennen muss und darauf achten wird, dass die Interessen der Bevölkerung der Deutschsprachigen Gemeinschaft gewahrt werden.

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