Reden / Reden & Parlament

Nikolausfeier der Adventskalenderfreunde


Es gilt das gesprochene Wort!

Rede anlässlich der Nikolausfeier der Adventskalenderfreunde

Sehr geehrter Herr Parlamentspräsident,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Anwesende,

Benjamin Franklin sagte einst:

„Ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.“

Nikolaus ist gerade vorbei und Weihnachten steht vor der Tür, für viele Menschen startet nun eine doch recht stressige Zeit.

Eine Zeit, in der man nach Geschenken suchen muss, obwohl die Läden voller Leute sind. Eine Zeit, in der noch die letzten Projekte des Jahres beendet werden müssen. Eine Zeit, in der die meisten schon akribisch an ihrem Weihnachtsessen für die Familie feilen, damit auch ja nichts schief geht.

Alles Dinge, die eigentlich doch etwas Positives mit sich ziehen. Denn eigentlich ist es etwas Schönes, Geschenke für unsere Liebsten zu besorgen und schon zu wissen, wie sehr sie sich darauf freuen werden, oder die letzten Projekte zu beenden, denn das gibt einem immer nochmal Luft zum Atmen und macht ein bisschen stolz etwas, wieder einmal geschafft zu haben. Und die meisten Menschen, die das Weihnachtsessen ausrichten, toben sich doch gerne in der Küche aus und freuen sich umso mehr, wenn es dann geschmeckt hat.

Also warum nicht einfach freuen? Freuen, auf das was kommt und vor allem über das freuen, was gerade ist. Die Vorweihnachtszeit hat einen Zauber wie keine andere Zeit des Jahres sie hat. Es wird zwar früher dunkel, aber dafür hängen überall kleine Lichter, die sogar die Städte gemütlich aussehen lassen. Die frische Luft beißt zwar etwas, riecht aber auch nach Schnee, was uns schon jetzt an Weihnachten denken lässt. Und die ganzen Leckereien in den Bäckereien und Adventskalendern lassen unser Gewicht steigen, erinnern uns aber auch daran, dass man sich selber auch mal etwas gönnen darf.

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, der Familie und der Freude. Aber gerade an Weihnachten denken wir auch an andere Menschen, die weniger haben als wir selbst. Wir lassen das Jahr Revue passieren und reflektieren, was wir an Vergangenem gut und was wir weniger gut fanden. Was wir gut fanden, behalten wir bei, was wir verpasst haben, nehmen wir uns für die Zukunft vor. Somit werden Traditionen beibehalten und gleichsam wird Neues geschaffen.

Ein Leben besteht aus einer guten Mischung aus Tradition und Neuem. Eine Tradition, wie die der Adventskalender in Eupen trägt mehr zu unserer Gesellschaft bei, als manch einer von Ihnen es vielleicht glauben mag. Dieses Event bringt an jedem Tag, an dem ein Türchen geöffnet wird, Menschen zusammen. Das sorgt für Zusammenhalt und eine neue Gemeinschaft, neue Freunde und Bekannte. Dadurch, dass das Projekt durch die Schulen läuft und die Schüler die einzelnen Türchen gestalten dürfen, bringt es außerdem die Schüler näher zusammen und vermittelt ihnen eine Zugehörigkeit zur eigenen Stadt.

Und alles, was jemanden ein Schmunzeln oder ein Lächeln auf die Lippen zaubert, oder im besten Fall, vielleicht auch nur für einen kleinen Moment glücklich macht, sollte doch von jedem anderen unterstützt und befürwortet werden.

Ich möchte Ihnen allen danken, dass sie sich so tatkräftig für die Vorweihnachtszeit und somit für das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen einsetzen. Unsere Gesellschaft braucht jeden Menschen, der auch etwas Selbstloses tut und nicht nur an sich denkt. Bedanken möchte ich mich außerdem für die Einladung und möchte Sie nicht weiter vom Feiern abhalten.

Ich wünsche Ihnen jetzt schon eine wundervolle Weihnachtszeit, und ein glückliches, neues Jahr.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

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