Reden / Reden & Parlament

Scheckübergabe des Belfius-Fonds an das Dorfhaus Eynatten


Es gilt das gesprochene Wort!

Rede zur Scheckübergabe des Belfius-Fonds

Sehr geehrte Frau Wetzeler,

sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr über die Gelegenheit, Sie alle hier begrüßen zu dürfen. Mir als Sozialminister wird heute eine erfreuliche Aufgabe zu Teil: Ich darf heute einen Scheck überreichen, der dazu dienen wird, Menschen zusammen zu bringen.

Doch bevor wir zur Tat schreiten, lassen Sie mich ein paar Worte sagen.

Unsere Gesellschaft ist in den vergangenen Jahren immer vielfältiger geworden und die Bedarfe der Menschen sind immer komplexer geworden. Viele neue Menschen haben in Ostbelgien inzwischen ein Zuhause gefunden.

Dabei kann jedoch gerade die Teilhabe am sozialen Leben in kleinen Gegenden, wie der Deutschsprachigen Gemeinschaft, nicht immer einfach sein.

Aus diesem Grund haben wir vor einigen Jahren die Sozialen Treffpunkte anerkannt und ins Leben gerufen. Hier in Eynatten soll der fünfte dieser Art entstehen. Das Gebäude, das derzeit erbaut wird, soll also einem ganz besonderen Zweck dienen: Es soll die Menschen der Großgemeinde Raeren zusammenbringen. Bis zu seiner Fertigstellung nächstes Jahr wird natürlich noch einige Zeit vergehen.

Dennoch übernimmt das Dorfhaus Eynatten bereits heute eine wichtige Funktion. Durch die Fülle von Aktivitäten, die bereits heute stattfinden, wie dem Frauenerzählcafé, dem Handarbeitstreff oder dem gemeinsamen Frühstückstisch, werden kreative Möglichkeiten der Begegnung geschaffen. So kann aus Bürgern und Nachbarn eine Gemeinschaft entstehen.

Das Dorfhaus wird ebenfalls diesen Charakter tragen. Es wird zu einem Ort werden, in dem Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft zusammenkommen und einander kennenlernen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass hier ein wunderbares Angebot geschaffen wird.

In diesem Zusammenhang ist der Ring der Verbundenheit hinter mir ein passendes Symbol für diesen Gedanken. Der Ring steht einerseits symbolisch dafür, dass Menschen Teil einer Gemeinschaft und Gesellschaft sein können. Andererseits ist er ein Symbol dafür, was unter dem Dach des neuen Dorfhauses geschehen wird, nämlich die lokale Vernetzung von verschiedenen Organisationen voranzutreiben. Denn auch sie werden unter einem Dach zusammenkommen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

von Ernst Vestl, einem österreichischen Schriftsteller stammt ein bemerkenswertes Zitat: „Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist egal, was uns trennt.“

Die Menschlichkeit ist es, die bei Sozialen Treffpunkte in den Vordergrund gestellt wird. Indem man dort versucht, Vorurteile und Klischees abzubauen und ermöglicht, einander kennenzulernen, entsteht ein besseres Verständnis für den anderen und stärkeres Miteinander.

Aus diesem Grund kann ich persönlich es nur befürworten, dass solche Initiativen von der Wallonischen Region, der Deutschsprachigen Gemeinschaft und auch von privaten Fonds finanziell unterstützt werden.

Ich möchte an dieser Stelle sowohl Belfius für den Scheck, als auch den motivierten Koordinatorinnen und Koordinatoren für Ihren Einsatz meinen Dank aussprechen. Ohne sie wäre das Projekt in dieser Form weder denkbar noch realisierbar.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen allen noch einen schönen Nachmittag!

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