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Zum geplanten zweiten Seniorendorfhaus


Es gilt das gesprochene Wort!

13.02.2019

05 Frage Und Antwort Seniorendorfhaus (297.9 KiB)

Das erste Seniorendorfhaus wurde in einer Pilotphase in den Jahren 2013 bis 2016 betrieben.

Inzwischen haben wir das Projekt strukturell abgesichert. Außerdem haben wir in diesem Jahr eine Halbtagsstelle mehr für die Begleitung der Senioren vorgesehen.

Dieses Angebot mit allen Neuerungen wurde im neuen Seniorendekret verankert.

Ebenfalls in diesem Dekret haben wir eine Finanzierung der Tagesbetreuung vorgesehen. Bis dato bekamen die Einrichtungen keinen Cent von der öffentlichen Hand für dieses Angebot. Ab diesem Jahr bekommen die Dienstleister 19,73 Euro pro Tag und Person.

Was das Angebot eines zweiten Seniorendorfhaus angeht, sehen wir bereits seit 2018 die nötigen Mittel dafür im Haushalt vor.

Doch die DG betreibt selbst keine Seniorenprojekte. Deswegen habe ich mit VIVIAS das Gespräch gesucht, die sich bereit erklärt hat, das zweite Seniorendorfhaus in der Eifel zu betreiben.

Der Verwaltungsrat der Interkommunale hat dies im Sommer 2018 beschlossen.

Das zweite Seniorendorfhaus ist Bestandteil des „Masterplans Eifel“, das den weiteren Ausbau und die Vernetzung der Angebote im Gesundheits- und Seniorenbereich umfasst.

Im Zusammenhang mit den angestrebten Überlegungen dieses Masterplans stehen ebenfalls die Frage der Mobilität sowie die damit verbundene Frage der Wohnhilfezonen. Gemeinsam mit dem Seniorenbeauftragten der DSL, hat VIVIAS erste Überlegungen angeregt, um den optimalen Standort für ein zweites Seniorendorfhaus zu finden.

Bisher wurde kein geeigneter Standort gefunden.

Bei der Definition der Bedarfe an das Gebäude, an die Pflege sowie des Standortes greift man auf die Erkenntnisse des Pilotprojektes in Schönberg zurück.

Nach dessen Auswertung stellte sich heraus, dass die Angebote eines Seniorendorfhauses angepasste Antworten auf viele Bedarfe der Senioren geben.

Hier einige wesentliche Erkenntnisse, die mich in dieser Aussage bekräftigen:

  • Ein Gruppenangebot ist sowohl finanziell als auch inhaltlich vorteilhaft;
  • In den Aktivitäten sollte der Schwerpunkte auf die ressourcenorientierte Förderung und die Gesundheitsförderung gelegt werden. Zum Beispiel Sturzprävention, Mobilität, Ernährung und Biographiearbeit (Demenz);
  • Die Pflegekategorie der Besucher dieses Angebots definiert parallel hierzu die Intensität der Betreuung

Diese und weitere Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt fließen demnach auch in die Gestaltung des zweiten Seniorendorfhauses ein.

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