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10.000€ Direkthilfe für Indonesien


Pressemitteilung

18.10. 2018

Direkthilfe Indonesien (129.0 KiB)

Antoniadis: „Gemeinsam mehr Leben retten!“

Die Deutschsprachige Gemeinschaft hat eine Krisenhilfe für die Menschen in Indonesien beschlossen. Insgesamt 10.000€ werden dem Konsortium 12-12 zur humanitären Hilfe überwiesen. Dies teilte das Kabinett des für Entwicklungshilfe zuständigen Ministers Antonios Antoniadis mit.

Ein Beben der Stärke 7,4 und der darauffolgende Tsunami verwüsteten Ende September die indonesische Insel Sulawesi. Laut der Agentur für Katastrophenschutz wurden bislang von den örtlichen Behörden rund 2000 Leichen geborgen. Der Verbleib von schätzungsweise weiteren 5000 Menschen in der Region ist noch ungeklärt.

Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen entlang der Inselküste fast 200.000 Menschen dringend Hilfe. Überlebende leiden Hunger und Durst, da es nicht genügend Lebensmittel und sauberes Trinkwasser gibt. Die Angst vor dem Ausbrechen von Krankheiten sowie vor weiteren Beben ist groß.

„Die Lage in Indonesien ist besorgniserregend. Die Rettungskräfte arbeiten rund um die Uhr. Überall werden Kräfte mobilisiert. Die vielen Helfer vor Ort bitten die internationale Gemeinschaft um Unterstützung. Die Deutschsprachige Gemeinschaft möchte, wie schon in der Vergangenheit, helfen und gemeinsam Leben retten. Deshalb stellt die Regierung dem Konsortium 12-12 eine Direkthilfe in Höhe von 10.000€ zur Verfügung. Die sieben Mitglieder des Konsortiums verfügen über einschlägige Erfahrung in der Bewältigung von Notsituationen und operieren als Teil eines internationalen Netzwerks.“ so Antoniadis.

Hintergrundinformation zum Konsortium 12-12

Das Konsortium für Notsituationen ist seit 2005 eine Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht und besteht aus folgenden Mitgliedern:

  • Caritas International
  • Rotes Kreuz Belgien
  • Handicap International
  • Ärzte der Welt
  • Oxfam Solidarité
  • Plan Belgique
  • UNICEF Belgien

Diese sieben Organisationen verfügen über einschlägige Erfahrung in Notsituationen und sind Teil eines internationalen Netzwerks. Daher können sie überall in der Welt rasch und effizient Hilfe leisten. Bei humanitären Operationen fungieren sie über ihre lokalen Knotenpunkte oder ihre internationalen Strukturen und arbeiten häufig effektiv vor Ort zusammen.

 

Für weitere Informationen


Pressereferent
Frederik Thelen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: frederik.thelen@dgov.be

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