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Regelung von Reha-Maßnahmen


Es gilt das gesprochene Wort!

12.09.2018

Frage Und Antwort Reha-Maßnahmen (363.8 KiB)

Im Zuge der 6. Staatsreform wird die DG für die nationalen und die internationalen Reha-Konventionen zuständig. Auf dem Gebiet der DG gab es eine einzige Konvention mit dem Kindertherapiezentrum (KITZ). Hier haben wir als erste in Belgien die Zuständigkeit deutlich früher übernommen.

Die internationalen Reha-Konventionen sind der zweite Bestandteil unserer neuen Befugnisse.

Dabei geht es um Rehabilitationen von Ostbelgiern im benachbarten Ausland. Bis zur Übernahme der Zuständigkeit werden diese – wie bisher – durch das Kollegium der Vertrauensärzte des LIKIV bewilligt.

Da die DG die Zuständigkeit ab dem 1. Januar 2019 direkt ausüben wird und wir eigene Verfahren erstellen und verwalten werden, hat dies weder einen Einfluss auf die Ostbelgienregelung noch auf das LIKIV.

40 Einrichtungen in Deutschland sind hiervon betroffen.

Um mir ein genaues Bild zu machen, habe ich sie alle angeschrieben.

Aus den Antworten ging hervor, dass der Großteil der Kosten und der Behandlungen auf neurologische Erkrankungen sowie die Suchttherapie entfallen.

Was nun die Lang- und Kurzzeit-Reha angeht, so hat der Föderalstaat bisher keine klare Definition vorgelegt, die mit den Teilstaaten zu einem Konsens führt. Deshalb erwarten alle Gemeinschaften und die Krankenkassen mehr Klarheit von der Föderalministerin.

Aufgrund der fehlenden Einigung wurde die Übernahme der Zuständigkeit übrigens für alle Teilstaaten von 2018 auf 2019 verlängert. Gut möglich also, dass es zu einer weiteren Verlängerung der Übergangsfrist kommen wird, wenn in den nächsten Wochen keine weiteren signifikanten Ergebnisse vorliegen.

Wichtig ist für uns weiterhin, dass genau geklärt wird, wann der Föderalstaat und wann die Teilstaaten zuständig sind und infolgedessen wie der genaue Kostenrahmen aussieht.

Für den Patienten gilt es, dass der Staat und die Krankenversicherungsträger eine Kontinuität in der Versorgung garantieren. Wie sie das machen, ist ihre Aufgabe und nicht die des Patienten.

Was die künftige Ausgestaltung angeht, so habe ich mich hierzu bereits mit den Krankenkassen und den Gesundheitsträgern beraten.

Mit meinen Ministerkollegen aus den anderen Gemeinschaften habe ich mich bei De Block dafür ausgesprochen, dass die Vertrauensärzte auch 2019 Gemeinschaftszuständigkeiten ausführen dürfen.

Die Rückmeldung auf diese Frage ist nämlich wichtig für den Auf- und Ausbau der Reha-Versorgung in Ostbelgien und im Ausland.

Wir haben nämlich vor, mittelfristig das Dienstleistungsangebot in den eigenen Krankenhäusern weiter auszubauen und Kooperationen mit Einrichtungen in Deutschland abzuschließen, für Leistungen, die hier aufgrund der Kleinheit nicht angeboten werden können.

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