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Aufwertung der Kinderbetreuer


Es gilt das gesprochene Wort!

13.06.2018

01 Frage Und Antwort Aufwertung Kinderbetreuer (297.2 KiB)

Kinder sind unser größter Schatz. Bei der Betreuung wollen wir sie in guten Händen wissen. Dort sollen sie bestmöglich behütet und gefördert werden.

Das richtige Personal zu finden und es für diese Aufgabe entsprechend zu schulen, ist daher von großer Bedeutung.

Wichtig ist es aber auch, die Arbeitsbedingungen für die Betreuer stetig zu verbessern, um weiterhin qualifizierte und motivierte Betreuer zu finden.

Nach der Aufwertung der Tagesmütter, die in dieser Legislaturperiode in mehreren Etappen erfolgt ist, sind wir der Meinung, dass die Kinderbetreuer nun folgen sollten.

Aus diesem Grund sieht der Masterplan für die Kinderbetreuung eine Verbesserung der Attraktivität der Tätigkeit der Kinderbetreuer vor. Diese Verbesserung sollte ursprünglich 2020 erfolgen. Allerdings arbeiten wir bereits seit ein paar Monaten daran, sodass wir unser Ziel voraussichtlich schon in 2019 erreichen werden.

Hierzu habe ich mit dem RZKB, dem größten Arbeitgeber Ostbelgiens in der Kinderbetreuung, erste Gespräche geführt.

Für die Kinderbetreuer schwebt mir ein Drei-Punkte-Plan vor:

  1. Finanzen: Der Beruf soll finanziell aufgewertet werden. Von dieser Aufwertung werden auch die Familienhelferinnen profitieren, da die beiden Berufsbilder das gleiche Statut haben. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen in der häuslichen Hilfe für Senioren und Familien ebenfalls eine Aufwertung erfahren. Gegenwärtig sind wir dabei das Personal in den einzelnen Einrichtungen zu erfassen und verschiedene Berechnungen durchzuführen.
  2. Arbeitszeiten: Gemeinsam mit dem Unterrichtswesen werden Synergien zwischen Schule und außerschulischer Betreuung ausgelotet. Man muss wissen, dass die Kinderbetreuer in der außerschulischen Betreuung vor und nach der Schule eingesetzt werden. Die meisten arbeiten demnach halbtags, haben aber das Gefühl ganztags zu arbeiten. Während die Kinder unterrichtet werden, ist es für viele schwierig einer anderen Tätigkeit nachzugehen. Wir prüfen derzeit die Möglichkeit,     die Kinderbetreuer zum Beispiel in der Mittagsaufsicht einzusetzen oder aber als Kindergartenassistenten. Vor allem Letzteres würde einen fortlaufenden Stundenplan ermöglichen.
  3. Weiterbildung: Wir wollen das Weiterbildungsangebot ausbauen. Gemeinsam mit der KPVDB wollen wir daran arbeiten, das aktuelle Weiterbildungsangebot dem Bedarf noch besser anzupassen und Weiterbildungen im Norden und im Süden anzubieten.

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