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Was haben Oxfam und Fleisch gemeinsam?


Gestern kam heraus, dass der Schlachthof „Veviba“ Fleisch verarbeitet hat, das kein Restaurant seinen Gästen vor die Nase setzen würde. Außerdem hat der Betrieb Etiketten manipuliert. Das hat die Lebensmittelkontrollbehörde „Afsca“ bei Durchsuchungen herausgefunden.

Die Konsequenz: Veviba muss den Betrieb bis auf Weiteres dicht machen. Zahlreiche Geschäfte nehmen Teile oder gar alle Produkte der Kette „Verbist“ – wovon Veviba nur eine Filiale ist – aus den Regalen. Und die Fleischbranche ist nach Rinderwahn und Dioxin um einen weiteren Skandal reicher, der am Ende auf wieder dem Rücken derer ausgetragen wird, die nichts dafür können: die belgischen Landwirte.

Landwirte müssen zahlreiche Bedingungen und Auflagen erfüllen und werden häufig kontrolliert. Das ist für viele von ihnen eine schwere Aufgabe, schafft aber auch Vertrauen in die Qualität ihrer Erzeugnisse. Dieses allgemeine Vertrauen wurde jetzt durch die betrügerischen Machenschaften eines Unternehmens erschüttert! Wenn nun die Bürger aus Verunsicherung oder Sorge um ihre Gesundheit einen Bogen um die Fleischtheken machen, dann wird es für zahlreiche Erzeuger immer schwieriger, am Ende des Monats etwas auf dem eigenen Teller zu haben.

Nun ist es – wieder einmal – an der Zeit, verspieltes Vertrauen zurückzugewinnen.

  • Durch eine schonungslose Aufklärung des Skandals!
  • mit einer gerechten Bestrafung der Schuldigen!
  • Durch verschärfte Kontrollen – und zwar nicht bei den Landwirten!

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