Artikel & Pressemitteilungen / Pressemitteilungen

Antoniadis fordert Netzwerk für die ostbelgischen Kliniken und CHC


27. Februar 2018

Pressemitteilung IMK Krankenhäuser (189.4 KiB)

Belgiens Gesundheitsminister beraten über Zukunft der Krankenhäuser

Am Montag kamen die belgischen Gesundheitsminister der Gemeinschaften und Regionen sowie Föderalministerin Maggie de Block zu einer außerordentlichen Konferenz in Brüssel zusammen. Themenschwerpunkt war die föderale Krankenhausreform und die damit verbundene Schaffung von 25 innerbelgischen Netzwerken.

Mit der föderalen Krankenhausreform von Maggie de Block geht ebenfalls die Schaffung von sogenannten Netzwerken einher. Die Zusammenarbeit innerhalb dieser soll sowohl zu Einsparungen als auch zur Sicherung eines breit aufgestellten Dienstleistungsangebotes führen.

Während die anderen Gemeinschaften derzeit noch damit beschäftigt sind, die einzelnen Netzwerke zu bilden und mögliche Partnerkliniken zu ermitteln, hat die Deutschsprachige Gemeinschaft ihr Netzwerk bereits vor mehr als einem Jahr auf die Beine gestellt. Dieses besteht aus den beiden ostbelgischen Häusern in Sankt Vith und Eupen sowie aus dem CHC in Lüttich.

„Wir haben der föderalen Reform hinsichtlich der Netzwerkbildung vorgegriffen und Weitsicht bewiesen. Dadurch konnten wir uns einen Vorsprung erarbeiten.“ so Gesundheitsminister Antonios Antoniadis.

Das Netzwerk gelte es nun auch bei den Diskussionen um die Umsetzung der Reform zu festigen.

Mit der Gesundheitsplanung sowie der Krankenhausvision 2025 habe man klare Ziele was die weitere Entwicklung des Gesundheitsbereiches angeht. Sowohl die Sprache als auch die besondere Rolle als Grenzregion fände Berücksichtigung. Um eine optimale Gesundheitsversorgung zu ermöglichen, sei man in Ostbelgien auch auf die Zusammenarbeit mit dem Ausland angewiesen, so der Minister im Rahmen der Konferenz. Anschließend führte er Beispiele für die Verbesserung der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung auf. Gesundheitsministerin Maggie De Block versicherte, dass die Krankenhausreform keinen Einfluss auf die Versorgung im Ausland haben wird.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Schrift vergrößernSchrift verkleinernStandard