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Netzwerke im belgischen Krankenhauswesen


Es gilt das gesprochene Wort!

21.02.2018

01 Frage Und Antwort Zu Netzwerken Im Krankenhauswesen (299.3 KiB)

Die Regierung hat in der Krankenhausvision 2025 die Zusammenarbeit der Krankenhäuser untereinander und mit einem Partner zur Grundvoraussetzung für die Absicherung der Krankenhausstandorte erklärt, bevor die Föderalministerin Maggie De Block die Krankenhausreform vorgestellt hat.

Diese Zusammenarbeit muss gemäß der Reform der Föderalministerin sich in einem Netzwerk widerspiegeln. In Bezug auf die Bildung der Netzwerke fordert die DG-Regierung weiterhin, dass ein Netzwerk für unsere Krankenhäuser vorgesehen wird, indem die beiden Standorte ihren Partner frei auswählen können. Dies war auch die Forderung des Parlamentes in seiner Resolution vom 20. November 2017, die wir der Föderalregierung übermittelt haben.

Diese Position werden wir auch auf der nächsten Interministeriellen Konferenz vertreten, die eigens zu der Krankenhausreform kommenden Montag stattfinden wird.

Das Schreiben der Föderalministerin und des flämischen Kollegen werte ich als Vorstoß, die Bildung von Netzwerken zu beschleunigen.

Die Bildung der Netzwerke im Inland verläuft unterschiedlich. Vor allem Flandern ist laut unseren Informationen auf einem guten Weg.

Auch wenn wir die Entwicklungen in den anderen Landesteilen im Auge behalten, liegt unser Fokus jedoch auf die Sicherung der Standorte in Ostbelgien.

Die Wahl des gemeinsamen Partners ist in Ostbelgien seit längerer Zeit geklärt. In dieser Sache brauche ich deshalb die beiden Krankenhäuser nicht anzuschreiben. Viel wichtiger ist es, dass die Partnerschaft ausgestaltet wird.

Die Evaluation, die wir als Regierung in Auftrag gegeben haben, kommt zum Ergebnis, dass in einigen Bereichen zwar Fortschritte erzielt wurden, die Zusammenarbeit aber vor allem zwischen den beiden Krankenhäusern in Ostbelgien unzureichend ist.

Die Regierung ist weiterhin der Meinung, dass die beiden Häuser ein immanentes Interesse haben, die Zusammenarbeit zu vertiefen, um den Bürgerinnen und Bürgern.

Gesundheitsleistungen von Qualität in unmittelbarer Nähe und in deutscher Sprache gewährleisten zu können. Wer eine Standortsicherung will, muss auf Zusammenarbeit setzen.

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