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Sprechstunde gegen Diskriminierung


In einer Mietanzeige steht „keine Schwarze“, eine Bank weigert sich, Personen über 70 Jahren eine Kreditkarte auszustellen und eine Frau wird entlassen, nachdem sie sich als Lesbe geoutet hat. Das sind nur einige von vielen alltäglichen Beispielen von Diskriminierung, mit denen das interföderale Zentrum für Chancengleichheit – besser bekannt als „Unia“ – gegen Benachteiligung und Ungerechtigkeit vorgeht.

Dazu organsiert es Kampagnen für mehr Chancengleichheit und –gerechtigkeit und  gegen Diskriminierung. Unia steht in Kontakt mit der öffentlichen Hand und veröffentlicht Publikationen und Statistiken. Außerdem kann sich jeder Betroffene bei der Behörde melden (Tel. 0478 787 471). Seit Kurzem bietet Unia auch eine Sprechstunde in der Deutschsprachigen Gemeinschaft an. Denn auch bei uns darf es nicht sein, dass jemand beispielsweise wegen seiner Hautfarbe oder seines Geschlechts diskriminiert wird.

Ob man Opfer oder Zeuge von Diskriminierung wurde – die Mitarbeiter von Unia informieren in rechtlicher Hinsicht und bieten Lösungen an. Ziel ist es dabei immer, zu schlichten. Nur in Ausnahmefällen unterstützt die Einrichtung Menschen bei gerichtlichen Verfahren.

Die Sprechstunden finden jeden 2. Freitag im Monat von 13:30 bis 17:00 in den Räumlichkeiten des Ombudsdienstes der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt. Vorher muss man sich allerdings bei ostbelgien@unia.be anmelden.

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